ATI bringt Radeon 800 XL und 850 XT für AGP

High-End-Karten auch für ältere Rechner

Der AGP-Bus darf nicht sterben - dachte sich wohl ATI und hat jetzt auch sein Top-Modell namens Radeon X850 XT als AGP-8x-Chip vorgestellt. Zusammen mit dem kleinen Bruder 800 XL werden erste Karten noch im März 2005 erwartet.

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Totgesagte leben länger. Das gilt insbesondere für den AGP-Steckplatz, auf den einige schon vor Jahresfrist mit dem Erscheinen der ersten PCI-Express-Chipsätze von Intel den Abgesang angestimmt hatten. Gerade für Computerspieler, die sich im letzten Jahr für einen Athlon 64 entschieden haben, ist AGP nach wie vor aktuell. Immerhin kommen, beispielsweise von Via, erst jetzt erste PCIe-Chipsätze für die AMD-Plattform auf den Markt. Bei Karten mit großem lokalem Speicher bringt PCIe überdies bisher keinen Performance-Vorteil.

Da wundert es nicht, dass ATI jetzt seinen derzeit schnellsten Desktop-Chip X850 XT und das kleinere Modell 800 XL auch als AGP-Bausteine an die Hersteller von Grafikkarten ausliefert. Der 850 XT ist dabei mit einem nativen AGP-Interface ausgestattet, der 800 XL benötigt einen kleinen Bridge-Baustein. Wie die ersten PCIe-Karten mit AGP-Prozessoren gezeigt haben, kostet diese Bridge jedoch kaum Performance, da PCIe vor allem bei den Bus-Protokollen auf AGP aufbaut.

Beide neuen Prozessoren will ATI im März 2005 an die Board-Hersteller ausliefern. Als Erstes soll laut ATI der 850 XT als AGP-Version in nennenswerten Stückzahlen auf den Markt kommen. Welche Hersteller AGP-Karten mit den neuen Chips auf den Markt bringen wollen, konnte ATI noch nicht sagen. Als einer der Ersten hat sich aber bereits Sapphire aus der Deckung gewagt und will auf der CeBIT entsprechende Produkte zeigen - und dort auch die Preise verraten. [von Nico Ernst]

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