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Windows XP mit verschärfter Produktaktivierung

Microsoft deaktiviert Internet-Produktaktivierung ausgewählter OEM-Versionen. Ab dem 28. Februar 2005 verschärft Microsoft die Produktaktivierung ausgewählter OEM-Versionen von Windows XP, indem die Aktivierung des Betriebssystems über das Internet deaktiviert wird. Kunden bleibt dann nur der Griff zum Telefonhörer, um Windows XP dennoch zu aktivieren. Davon dürften vor allem Bestandskunden betroffen sein, die ihre Systeme stark verändern oder das Betriebssystem neu installieren. Damit soll die Verbreitung von Windows-XP-Raubkopien eingedämmt werden.
/ Ingo Pakalski
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Vorerst gilt diese verschärfte Produktaktivierung nur für Windows XP, das über die großen OEM-Hersteller ausgeliefert wird. Welche Hersteller das genau sind, gab Microsoft nicht an. In solchen Fällen wird es jedenfalls ab dem 28. Februar 2005 nicht mehr möglich sein, die OEM-Version von Windows XP über das Internet zu aktivieren. Ganz gleich, ob man Neukunde ist, einen bestehenden Rechner verändert hat oder das Betriebssystem neu installiert. Die betreffenden OEM-Versionen lassen sich dann nur noch per Telefonanruf bei Microsoft aktivieren.

Mit einem solchen Anruf will der Hersteller sicherstellen, dass das verwendete Windows XP korrekt lizenziert ist, indem der Kunde bei der Produktaktivierung einige, von Microsoft nicht benannte Fragen beantworten muss. Als Grund für diese Änderung der Aktivierung gibt Microsoft an, dass häufig die "Certificate of Authenticity" (COA) auf OEM-PCs widerrechtlich kopiert werde.

Microsoft betont jedoch, dass das in der Regel für die meisten Kunden keinerlei Auswirkungen haben werde. Denn die großen OEM-Hersteller liefern ihre PC-Systeme bereits mit aktiviertem Windows XP aus, so dass der Kunde hier nicht Hand anlegen muss. Anders sieht es aber dann aus, wenn PC-Komponenten vom Kunden ausgetauscht werden oder das Betriebssystem neu installiert wird.


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