MP3beamer soll digitale Musik verwalten und verteilen
Der MP3beamer soll Musik direkt von einer CD auf die Festplatte extrahieren können, dabei werden MP3-Dateien mit 192 KBit/s erzeugt. Zudem können Dateien direkt auf die Festplatte eines entsprechenden Systems übertragen werden.
Einmal auf dem MP3Beamer abgelegt, kann die Musik nach Genre, Künstler oder Album sortiert und per Netzwerk auf verschiedene Endgeräte übertragen werden. Außerdem kann ein MP3beamer-System selbst die Wiedergabe über die Stereo-Anlage übernehmen.
Der Zugriff vom Computer erfolgt über ein Web-Interface, so dass ein Zugriff auf die heimische Musiksammlung auch über das Internet möglich ist. Alternativ kann ein Java-Interface genutzt werden. Für Windows-PCs steht zudem die Anwendung MP3beamer Sync zur Verfügung, die einen Abgleich der Musikdaten mit dem PC erlaubt. Selbst eine Synchronisation mit dem iPod oder iTunes soll darüber möglich sein.
Mit einem WinCE- oder Palm-PDA kann der MP3Beamer ebenfalls genutzt werden, wobei mehrere Geräte gleichzeitig mit Musik versorgt werden können. Dies gilt insbesondere auch für Media-Receiver, die beispielsweise per WLAN auf den MP3Beamer zugreifen können.
Der MP3beamer basiert auf der Linux-Distribution von Linspire und nutzt Lsongs(öffnet im neuen Fenster) als Musik-Management-Programm. Angeboten wird der MP3Beamer zum einen in einer Software-Version für 69,95 Euro, zum anderen in Form eines kompakten Rechners für 399,- Euro, der rund ein Drittel der Größe eines normalen PCs haben soll. Er nutzt einen Pentium 4 mit 2,8 GHz, die Festplatte soll für 1.400 Audio CDs ausreichen, eine konkrete Größe nennt MP3Tunes nicht.



