• IT-Karriere:
  • Services:

Firefox 1.0.1 im Anflug

Neue Firefox-Version erhält andere Umlaut-Domain-Unterstützung

Voraussichtlich am 25. Februar 2005 wird Firefox 1.0.1 veröffentlicht, sofern die jetzt auch in lokalisierter Form bereitgestellten Nightly Builds keine größeren Fehler mehr enthalten. Firefox 1.0.1 erhält eine überarbeitete Unterstützung von "International Domain Names" (IDN), um die jüngst bekannt gewordenen Phishing-Angriffe zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,

Firefox 1.0.1
Firefox 1.0.1
Bei Firefox 1.0.1 handelt es sich vor allem um ein Sicherheits-Update, so dass der Browser keine wesentlichen Neuerungen bieten wird. Im Unterschied zu Firefox 1.0 erhält die kommende Version eine veränderte Einbindung von "International Domain Names" (IDN), die auch unter dem Begriff Umlaut-Domains bekannt sind. Grund für diese Änderung war das Bekanntwerden eines möglichen Phishing-Angriffs durch IDN, die ein Opfer kaum bemerkt.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach

Auch wenn die bislang von den Phishing-Angriffen betroffenen Web-Browser "International Domain Names" (IDN) korrekt implementiert haben, entschieden sich die Mozilla-Entwickler für eine veränderte IDN-Unterstützung, um mögliche Phishing-Angriffe zu erschweren. Dazu werden International Domain Names in Firefox 1.0.1 nun standardmäßig im so genannten Punycode angezeigt.

Firefox 1.0.1
Firefox 1.0.1
Durch die neue IDN-Implementierung erscheinen Domains mit Umlauten nicht mehr als solche im Browser, sondern in Punycode-Schreibung. Statt der URL "bücher" wird dann die Adresse "xn--bcher-kva" angezeigt und auch der bekannte Phishing-Angriff mit einer gefälschten Paypal-URL ist dann nicht mehr möglich. Die gefälschte, mit einem kyrillischen "a" geschriebene URL paypal.com gleicht in vielen Fonts der URL bestehend aus lateinischen "a"s. Der Punycode-Modus sorgt dafür, dass die tatsächliche URL "xn--pypal-4ve.com" statt der gefälschten paypal-Adresse erscheint und man so nicht in den Glauben versetzt wird, die Paypal-Seite aufzurufen.

Firefox 1.0.1
Firefox 1.0.1
Außerdem bringt Firefox 1.0.1 Überarbeitungen beim Download, bei der XPI-Installation und bei der Autovervollständigung. Auch das Verfahren, wie Web-Appplikationen andere Fenster öffnen und beeinflussen können, wurde verändert, um mögliche Sicherheitsrisiken zu schließen. Angeblich soll Firefox 1.0.1 zudem zügiger zu Werke gehen.

Die Mozilla-Entwickler empfehlen Testern, die bereits Nightly Builds von Firefox 1.x verwenden, die aktuelle Version in ein neues Verzeichnis zu installieren, um mögliche Probleme im Vorfeld auszuschließen. Anwender von Firefox 1.0 können das aktuelle Nightly Build direkt über eine bestehende Version installieren, ohne dass Probleme zu erwarten sind.

Das aktuelle Nightly Build für Firefox 1.0.1 steht ab sofort per ftp-Download kostenlos für Windows, Linux und MacOS X unter anderem in deutscher Sprache bereit. Falls in dieser Version keine schweren Fehler mehr gefunden werden, soll Firefox 1.0.1 am 25. Februar 2005 erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,61€
  2. (-70%) 4,50€
  3. (-20%) 39,99€
  4. 47,49€

mko 25. Feb 2005

bla bla Spammy ist schon toller Kerl! Was wäre dieses Forum ohne ihn! Ist ja eigentlich...

Peter Fischer 25. Feb 2005

Kenny ist tot -- Ihr Schweine!

cs 25. Feb 2005

Geh' zurück zu Heise!

Johnny Cache 24. Feb 2005

Naja, eigentlich sind DNS-Auflösungen ja was für Netzwerk-IT-Profis. ;)

Jensemann 24. Feb 2005

Habe es gerade mal getestet: Firefox 1.0de, SuSE 9.0, KDE 3.1.4 Nicht nachvollziehbar...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /