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Dell mag doch keine AMD-Prozessoren

Kevin Rollins will derzeit keine AMD-Chips einsetzen. Dell wird wohl doch keine AMD-Prozessoren verbauen, das erklärte Dell-CEO Kevin Rollins auf einer Analystenkonferenz von Goldman Sachs. Im November hatte Rollins noch in Aussicht gestellt, Dell werde in Zukunft auch Chips von AMD einsetzen, AMDs Technik sei Intels in einigen Punkten mittlerweile überlegen.
/ Jens Ihlenfeld
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Bislang setzt Dell, der mit Abstand größte Computerhersteller der Welt, ausschließlich auf Intel-Prozessoren und dies wird vorerst wohl auch so bleiben. Damals habe es so ausgesehen, als würde man sich im exlusiven Einsatz von Intel-Chips verabschieden, so Rollings, heute sehe es eher nach einem Nein aus. Intel habe seine technische Roadmap verbessert und den Ingenieuren Dampf gemacht.

Im November 2004 hatte das US-Magazin Infoworld Rollins in Bezug auf AMD noch mit den Worten zitiert: "Ich schätze, wir werden dies in künftigen Produktlinien hinzufügen wollen. [...] Sie wurden besser und besser. Die Technik ist besser. In einigen Punkten führen sie mittlerweile gegenüber Intel. Das ist es, was uns am meisten interessiert". Die erneute Kehrtwende von Dell bedeutet vor allem schlechte Nachrichten für AMD, auch wenn Rollins damals nur Server im Auge hatte. Auf dem Desktop scheint AMD für Dell kein Thema gewesen zu sein.

Zu AMDs größten Kunden zählen IBM, HP und Sun, während Branchenprimus Dell fehlt.


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