T2 - Distributionsbaukasten nähert sich der Fertigstellung

Dazu wartet T2 mit einem Build-System auf, mit dem sich angepasste Systeme für verschiedene Bedürfnisse erstellen lassen – von Embedded System bis zum High Performance Cluster. Gewählt werden kann dabei aus mehr als 1.400 Paketen und verschiedenen C-Bibliotheken. Ein Übersetzen für andere Architekturen ("cross-compile") ist ebenfalls möglich.
T2(öffnet im neuen Fenster) soll sich dabei aber nicht auf Linux beschränken, in Zunkunft ist auch die Unterstützung von Hurd, BSD-Kerneln und OpenDarwin geplant.
Die aktuell erschienene Beta 3 der kommenden Version 2.1.0 von T2 bringt unter anderem Unterstützung für die uclibc mit, die eine höhere Kompatibilität als die dietlibc bietet. Zudem wird nun auch AMDs 64-Bit-Architektur x86-64 unterstützt und ccache soll verlässlich funktionieren, was die zum Kompilieren benötigte Zeit reduzieren soll.
Auch wartet T2 nun mit echter Unterstützung von Nvidias Binärtreibern auf und bringt die Linux-Kernel 2.6.10 sowie 2.4.29 mit. Zudem unterstützt T2 nun ein Parallelisieren des Kompilierungsvorgangs für die Build-Systeme und scons(öffnet im neuen Fenster) , so dass Mehrprozessor-System besser ausgenutzt werden und das Übersetzen der Distribution beschleunigt wird. Mit Hilfe von Distcc(öffnet im neuen Fenster) kann der Vorgang auch auf einen Cluster verteilt werden.
Neben der Möglichkeit, "Distributionen" zu übersetzen, wird diese für einige Architekturen aber auch vorkompiliert zum Download(öffnet im neuen Fenster) angeboten, so stehen derzeit ISO-Images für x86- und PowerPC-Systeme bereit.
Bis zur finalen Version 2.1.0, die für Anfang April geplant ist, sollen aber insbesondere noch die Live-CDs überarbeitet werden. Für den anstehenden Release Candidate 1 sind zudem bereits einige Verbesserungen für "cross-compile" eingearbeitet, die es erlauben, minimale Systeme für PDAs zu übersetzen.