Olympus µ-mini Digital S: 5 Megapixel im Keil-Format
Der Objektivschutz verschwindet beim Einschalten der Kamera im Innern des Gehäuses und das Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 35 bis 70 mm (bezogen auf eine 35-mm-Kamera) mit F3,5 bzw. 4,9 fährt aus. Die Nahgrenze liegt bei 8 cm. Dazu kommt noch ein 4fach digitales Zoom.
Die Kamerasteuerung und die Bildkontrolle erfolgen über ein 1,8-Zoll-Display mit einer Auflösung von 134.000 Pixeln und Betrachtungswinkeln von 160 Grad in beide Hauptrichtungen. Die Kamera bietet 14 verschiedene Aufnahmeprogramme einschließlich Porträt, Strand und Schnee sowie Sonnenuntergang und beinhaltet Funktionen zur Bildbearbeitung inklusive der Modi Fisheye und Soft-Fokus, das die Bildaufnahmen nachträglich in der Kamera verfremdet.
Die Länge der vertonten Filmsequenzen (320 x 240 Pixel/ 15 Bilder/Sekunde), die man mit der Kamera aufzeichnen kann, wird dabei nur durch die verfügbare Speicherkapazität der xD-Picture Card begrenzt. Die Kamera verfügt über einen USB-Anschluss und ist PictBridge-kompatibel. Im Lieferumfang sind eine 16 MByte große xD-Picture Card sowie ein Lithium-Ionen-Akku plus Ladegerät, ein USB-/AV-Kabel und die Olympus-Master-1.1-Software enthalten.
Der Spritzwasserschutz der Kamera entspricht der IEC-Norm 529 IPX4. Für heftigere Umweltbedingungen gibt es jedoch ein optionales Schutzgehäuse, das die Wasserdichtigkeit bis zu einem Druck entsprechend drei Meter Wassertiefe gewährleistet, womit nach Herstellerangaben beispielsweise Schnorcheln, Surfen oder Snowboarden möglich sein soll.
Die Olympus µ-mini Digital S misst 95 x 55,5 x 27,5 mm und wiegt leer 115 g. Sie soll ab April 2005 in den Gehäusefarben Blau, Schwarz und Beige erhältlich sein. Den Preis teilte der Hersteller noch nicht mit.


