Googlefilter: Ein Server mit 1.000 Dialer-Domains entdeckt

Nutzer vom Googlefilter finden Dialer-Server in Österreich

In Österreich wurde ein Server mit 1.000 Internet-Domains gefunden, über die Dialer angeboten werden. Die Entdeckung wurde durch Nutzer der Software Googlefilter von Filtertechnics möglich. Die Software soll dafür sorgen, unerwünschte Spam- und Dialer-Seiten aus den Suchergebnissen von Google auszufiltern und ist als Plug-In für den Internet Explorer erhältlich.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Technik-Chef von Filtertechnics, Andreas Born, erklärt dazu: "Nicht wir haben dieses Dialer-Nest gefunden, sondern die 140.000 Nutzer unseres kostenlosen Programms Googlefilter. Jeder Nutzer unseres Programms kann eine gefundene Seite mit Dialern oder sonstigem schädlichen Inhalt per Mausklick unserem Zentralrechner melden." Die daraus gewonnenen Informationen werden von Filtertechnics ausgewertet, wodurch man allein 1.000 gemeldete Dialer-Domains einer einzigen IP-Adresse in Österreich zuordnen konnte.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Expert Development (m/w/d) Backend SAP-Commerce / Hybris
    Fressnapf Holding SE, Düsseldorf
  2. IT Integration Analyst Digital Services (m/w/d)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Mülheim an der Ruhr
Detailsuche

"Grundsätzlich sind Dialer zwar nicht verboten. Die meisten Angebote sind unserer Meinung nach aber sittenwidrig. Dass der Download eines Kochrezepts für Blaubeerkuchen 30,- Euro kostet, hat nur einen Grund: Noch höher darf ein Dialer gemäß dem Mehrwertdienste-Gesetz nicht tarifiert werden. Der Anbieter setzt darauf, dass der Besucher die Preisangabe übersieht", ergänzt Projektleiter Marc Wäsche von Filtertechnics.

Googlefilter ist ein Plug-In für den Internet Explorer, das störende Spam- oder Dialer-Seiten aus Googles Suchergebnissen automatisch herausfiltert, um so leichter die gewünschten Treffer zu einer Suche zu finden. Über Googlefilter können gefundene Spam- oder Dialer-Seiten bequem an die Server von Filtertechnics übermittelt werden, um die Erkenntnisse auch anderen Googlefilter-Anwendern zur Verfügung zu stellen. Um Missbrauch im Vorfeld zu verhindern, werden gemeldete Seiten vom Zentralrechner mit verschiedenen Methoden überprüft. Erst bei einer Positivbeurteilung wird die Filteranweisung an Nutzer von Googlefilter weitergereicht.

Derzeit liegt der Googlefilter in der Version 2.0 vor, der in einer Basis-Ausführung kostenlos für den Internet Explorer erhältlich ist. Eine Premium-Version mit weiteren Funktionen ist als Jahres-Abonnement zum Preis von monatlich 1,- Euro zu haben. Das Abo läuft zwölf Monate und kann einen Monat vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt werden. An einer Firefox-Version von Googlefilter wird nach wie vor gearbeitet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


U. Berger 13. Mär 2005

Hallo, das ist jetzt lediglich ein Schuß ins Blaue hinein, möglicherweise hat das aber...

Frank Jansen 19. Feb 2005

... Es ist nicht neu, bleibt in dieser Form aber ärgerlich. Exakt. Wenn man schon auf...

Kopfgeldjäger 19. Feb 2005

In der Gruengasse in Wien wird man wohl viele dieser "Unternehmen" finden. Schauen wir...

Googleuser 19. Feb 2005

(...) Yep, ich bin zwar mit einem puren DSL-Anschluss vor den Einwahlen geschützt, aber...

flexiblebird 19. Feb 2005

Weil Google trotz Boersennotierung eigentlich ein ziemlich daemlicher Haufen ist. Man...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amtlicher Energiekostenvergleich  
Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom

Vom 1. Oktober an müssen große Tankstellen einen Energiekostenvergleich aushängen. Dabei schneiden Elektroautos derzeit am besten ab.

Amtlicher Energiekostenvergleich: Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom
Artikel
  1. Bundestagswahl 2021: Laschet und Scholz wollen beide Kanzler werden
    Bundestagswahl 2021
    Laschet und Scholz wollen beide Kanzler werden

    Die Union erzielt bei der Bundestagswahl 2021 ihr bislang schlechtestes Ergebnis. Dennoch will Spitzenkandidat Laschet Kanzler einer "Zukunftskoalition" werden.

  2. Bundesregierung: Erst 11 Prozent der Glasfaserförderung wurden ausgezahlt
    Bundesregierung
    Erst 11 Prozent der Glasfaserförderung wurden ausgezahlt

    Städte- und Gemeindebund verlangt, den Förder-Dschungel für Glasfaser zu beseitigen. Versuche gab es viele.

  3. Diablo 2 Resurrected im Test: Der dunkle Fürst der Zeitfresser ist auferstanden
    Diablo 2 Resurrected im Test
    Der dunkle Fürst der Zeitfresser ist auferstanden

    Gelungene Umsetzung für Konsolen, überarbeitete Grafik und Detailverbesserungen: Bei Diablo 2 Resurrected herrscht Lange-Nacht-Gefahr.
    Von Peter Steinlechner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u. a. DeepCool Matrexx 55 V3 ADD-RGB WH 49,98€) • Thunder X3 TC5 145,89€ • Toshiba Canvio Desktop 6 TB ab 99€ • Samsung 970 EVO Plus 2 TB 208,48€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • WISO Steuer-Start 2021 10,39€ • Samsung Odyssey G7 499€ [Werbung]
    •  /