600er-Serie des Pentium 4 bei Online-Händlern gesichtet

Erste Preise für Prescott mit 2 MByte L2-Cache

Intel hat den Pentium 4 der 600er-Serie noch nicht offiziell vorgestellt und doch kann man ihn bereits bestellen. Mehrere Online-Händler listen die neue Serie als "verfügbar" und bestätigen auch die vorab durchgesickerten technischen Daten.

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Wie bereits berichtet, steht Intels neuer Pentium 4 mit einer Modellnummer nach dem Schema 6xx direkt vor der Markteinführung. Da Intel-Prozessoren meist Sonntagskinder sind, dürfte die neue Serie hier zu Lande am kommenden Montag offiziell vorgestellt werden.

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Mehrere deutsche Online-Händler führen den Prozessor jedoch schon als "verfügbar", wie ein Blick in den Preisvergleich von Golem.de zeigt. Im Schnitt sind die Prozessoren 20 bis 50 Prozent teurer als ihre bisherigen Pendants der 500er-Serie mit gleichem Takt. So kostet etwa der Pentium 4 640 bei Mix-Computer 262,12 Euro - deutlich teurer als der bisher als Mittelklasse geführte Pentium 4 540, der für 197,81 Euro angeboten wird. Beide CPUs arbeiten mit 3,2 GHz. Dieser Aufschlag erklärt sich durch die neue Ausstattung des auf Grund der BMW-Nummerierung von Intel auch als "Sportcoupé" bezeichneten Prozessors.

Die 600er-Serie basiert auf einem Prescott-Kern, kommt aber mit auf 2 MByte verdoppeltem L2-Cache. Er ist die erste frei verfügbare Desktop-CPU von Intel mit dem AMD64-Pendant namens EM64T. Weiterhin unterstützt er analog zu AMDs "NX-Flag" den Speicherschutz über eine bei Intel "Execution Disable Bit" (EDB) genannte Funktion. Speicherüberläufe, die sich häufig Viren und andere Schadprogramme zunutze machen, lassen sich damit weitgehend ausschließen. Der Systembus-Takt bleibt nach den Daten der Händler zu urteilen unverändert bei effektiv 800 MHz, ein 1.066-MHz-Systembus bleibt weiterhin der Extreme Edition des Pentium 4 vorbehalten.

Mit der neuen Serie will Intel auch den größten Kritikpunkt am Prescott-Design entschärfen: den enormen Strombedarf. Über "Enhanced SpeedStep" soll der Prozessor nach bisher unbestätigten Informationen Takt und Spannung in mehreren Stufen reduzieren können. Zu welcher Leistungsaufnahme das im Endeffekt führt, lässt sich erst anhand von Intels noch nicht vorliegendem Datenblatt beurteilen. [von Nico Ernst]

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