Abo
  • Services:

Linux-Smartphone im Communicator-Look mit WLAN und Bluetooth

Quad-Band-Smartphone S101 mit Mini-Tastatur, Touchscreen aus Deutschland

Auf dem 3GSM-World-Congress im französischen Cannes hat das deutsche Unternehmen Road ein Linux-Smartphone vorgestellt, das in einem Gehäuseaufbau steckt, der stark an Nokias Communicator-Serie erinnert. Das S101 getaufte Quad-Band-Smartphone ist mit einer Mini-Tastatur, einem VGA-Touchscreen sowie Bluetooth und WLAN ausgerüstet.

Artikel veröffentlicht am ,

Road S101
Road S101
Im Innern des Road S101 steckt ein XScale-Prozessor vom Typ PXA 263 von Intel, der mit einer Taktrate von 400 MHz läuft. Der interne Speicher bietet 64 MByte und kann über einen SD-Card-Steckplatz erweitert werden. Auf Grund des Communicator-ähnlichen Gehäuses verfügt auch das 128 x 60 x 25 mm messende Linux-Smartphone über zwei Displays. Das monochrome Außendisplay steht vor allem für Telefonfunktionen bereit und liefert eine Auflösung von 102 x 65 Pixeln. Klappt man das Gerät, erhält man eine Mini-Tastatur im QWERTZ-Layout und einen TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 240 Pixeln und maximal 262.144 Farben.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. Bertrandt Services GmbH, Paderborn

Road S101
Road S101
Das Quad-Band-Smartphone arbeitet in den GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt GPRS sowie EDGE. Außerdem lassen sich sowohl Bluetooth als auch WLAN nutzen. Für das S101 wird es eine optionale, abnehmbare 2-Megapixel-Digitalkamera geben, die man bei Bedarf an das Smartphone anschließt. Bisher ist nicht geklärt, ob die Kamera dem Gerät beigelegt wird oder ob man diese separat erwerben muss.

Das im S101 steckende Betriebssystem beruht auf dem Linux-Kernel 2.6.x und verwendet Trolltechs Qtopia-Bedienoberfläche, was zusammen mit den mitgelieferten Applikationen in einem 64-MByte-Flash-ROM steckt. Zu den Applikationen gehört PIM-Software für die Verwaltung von Adressen, Terminen, Notizen und Aufgaben. Diese sollen sich mit Outlook synchronisieren lassen, ein Datenaustausch mit Evolution soll ebenfalls unterstützt werden. Außerdem gehören zum Lieferumfang ein E-Mail-Client mit POP3- und IMAP4-Unterstützung, ein HTML-Browser sowie Anzeigeprogramme für Word-, Excel- und PDF-Dateien. Ferner sind ein MP3-Player, eine Diktierfunktion, ein Zeichenprogramm sowie Applikationen für den Remote-Zugriff enthalten.

Road S101
Road S101
Das 210 Gramm wiegende Gerät soll mit einer Akkuladung eine Nutzungsdauer von vier Stunden liefern und im Bereitschaftsmodus rund zehn Tage durchhalten. Werden die PDA-Funktionen ohne aktiviertes Mobiltelefon genutzt, verlängert sich die Nutzungsdauer nach Herstellerangaben auf fünf Stunden.

Spätestens im November 2005 will Road das S101 auf den deutschen Markt bringen. Auch wenn noch kein genauer Preis fest steht, gab der Hersteller an, dass das Gerät zum Preis von unter 1.400,- Euro ohne Mobilfunkvertrag Ende des Jahres in den Handel gehen soll. Neben dem S101 soll mit dem S101K auch eine Variante mit integrierten Verschlüsselungsfunktionen erscheinen.

Nachtrag vom 17. Februar 2005 um 13:55 Uhr:
Mittlerweile konnten wir die meisten offenen Fragen bezüglich des Gerätes klären und haben den Meldungstext entsprechend umgeschrieben. So steht nun fest, dass das Gerät einen SD-Card-Steckplatz besitzt, eine Evolution-Synchronisation in Arbeit ist und der Preis unter 1.400,- Euro liegen soll.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,90€
  2. für 1.124€ statt 1.319€
  3. und zusätzlich eine Prämie erhalten (u. a. Amazon-Gutschein, 30€ Barprämie oder Scythe Mugen 5...

hovig 10. Mai 2005

SD-Karten sind kleiner und haben auch ungefähr den speicher einer Microdrive! :) Also...

R-T-D 17. Feb 2005

...das Jahr 2005 wird hart und lang.....

Communicator 17. Feb 2005

Also für ein 4-5 MB MP3 braucht er schon so 45 sec. Hat keine Tastaturbeleuchtung...

JudgeDredd 17. Feb 2005

und wie gross ist windows emulator crossover in seiner ausführbaren form ??? denke auf...

Sargon 17. Feb 2005

dass wir von diesem Teil ausser dieser Meldung nie wieder was hoeren werden. Auch nicht...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /