Videogucken auf der PSP - teurer Spaß?
Der ab 24. März 2005 in den USA ausgelieferten PSP liegt – zumindest gilt dies für die erste Million ausgelieferter Geräte – der Spielfilm Spider Man 2 bei. Am 19. April folgen die Filme "XXX", "Hellboy", "Resident Evil 2" und "Once Upon A Time In Mexico", deren Preis Sony Pictures Home Entertainment nun auf 19,95 US-Dollar festgelegt hat. Mit 28,95 US-Dollar fällt der nun neu und ebenfalls für den 19. April 2005 angekündigte asiatische Film "House of the Flying Daggers" teurer aus.
Die monatlich darauf folgenden Filme sollen – sofern es sich um neue Titel handelt – zu DVD-Preisen von rund 30,- US-Dollar und ältere Katalogtitel für 19,95 US-Dollar verkauft werden. Auch der Computeranimations-Film "Final Fantasy VII: Advent Children" von Square Enix soll 2005 auf UMD erscheinen. In der Regel zahlt man im Handel auch bei neuen DVDs selten den hoch gegriffenen empfohlenen Verkaufspreis, dennoch werden UMD- und DVD-Titel vermutlich gleich teuer sein. Nur dass DVDs auf vielen Geräten, UMDs aber nur auf der PSP und dank eines fehlenden Videoausgangs auch nur auf deren Breitbild-LCD abgespielt werden können.
Alternativ können PSP-Nutzer aber auch selbst – etwa aus dem Fernsehen aufgenommene – Videos ins PSP-konforme MPEG-4-Format umwandeln und auf einem Memory Stick (Pro) Duo mit sich führen. Dieser erreicht mit bis zu 1 GByte derzeit zwar noch nicht ganz die Kapazität der nur vorbeschrieben ausgelieferten UMD (1,8 GByte), reicht aber mehr als aus für hochqualitatives Video mit PSP-LCD-Auflösung (480 x 272 Pixel). Näheres zur vermutlich im April 2005 auch nach Europa kommenden PSP findet sich im Test von Golem.de.
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