Abo
  • Services:

Weniger Open-Source-Lizenzen gefordert

Unternehmen wollen Zahl der Open-Source-Lizenzen von 58 auf 3 reduzieren

Die steigende Anzahl unterschiedlicher Open-Source-Lizenzen führt offenbar zu Unbehagen und einige Unternehmen drängen auf eine drastische Reduktion der Lizenzen, berichten diverse US-Medien. Die derzeit 58 Open-Source-Lizenzen könnte so auf drei zusammengestrichen werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Unter anderem Computer Associates, HP und Novell hätten sich auf der LinuxWorld in Bosten besorgt über die ausufernde Anzahl von Open-Source-Lizenzen gezeigt, berichtet unter anderem TechNewsWorld. Es sei gefährlich, wenn jede konforme Lizenz abgesegnet wird, wird HPs Vice President für Linux, Martin Fink, zitiert. Er fordert, stärkeren Wert darauf zu legen, inwiefern eine Lizenz Geschäftsmodelle auf Basis von Open Source nutze.

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Böblingen
  2. Lidl Digital, Berlin

Ähnlich argumentierte auch John Swainson, CEO von Computer Associates, dass drei Lizenzen ausreichen würden - neben der GPL eine weniger strikte Lizenz und eine mit mehr Restriktionen für Applikationen im kommerziellen Umfeld.

In die gleiche Richtung argumentiert auch Sam Greenblatt, Mitglied im Board der OSDL und zugleich Senior Vice President bei Computer Associates, gegenüber News.com. Greenblatt arbeitet an einem Vorschlag zur Reduktion der Lizenzen auf die drei Lizenzen. Er nennt neben der GPL eine weitere kommerzielle Version der GPL und die BSD-Lizenz, an der ebenfalls kein Weg vorbeiführe. Pikanterweise hat Computer Associates für seine Datenbank Ingres r3 ebenfalls eine eigene Open-Source-Lizenz aufgelegt, was man aber mittlerweile bedauere, so Tony Gaughan, Senior Vice President für Entwicklung bei Computer Associates.

OSI-Chef Russ Nelson sprach gegenüber News.com von der Möglichkeit, Lizenzklassen einzuführen - eine Klasse von "Gold-Lizenzen" für die vier oder fünf am häufigsten genutzten Lizenzen sowie "Silber-Lizenzen", die weniger häufig für Open-Source-Projekte genutzt werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)

wurscht 19. Feb 2005

also wird es dann 61 lizenzen geben.. eher wird es myriaden lizenzen geben solang nicht...

Buffalo 18. Feb 2005

Erstens werden die unterschiedlichen Lizenzen nur von Firmen benutzt, die eine...

Raim 17. Feb 2005

Solange sie untereinander kompatibel (bzw. mindestens in eine Richtung) kann es von mir...

Herr Bert 17. Feb 2005

Stimmt schon, aber es ist mehr eine Nicht-Lizenz und so einfach zu verstehen, das sie...

hmmm 17. Feb 2005

ach, und wie viele unterschiedliche closed-source-lizenzen gibt es? ich tippe mal auf...


Folgen Sie uns
       


Dark Souls Remastered - Livestream

Erst mit der Platin-Trophäe in Bloodborne große Töne spucken und dann? - Der Dark-Souls-Effekt trifft Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek mitten ins Streamer-Herz.

Dark Souls Remastered - Livestream Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    Anthem angespielt: Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall
    Anthem angespielt
    Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall

    E3 2018 Eine interessante Welt, schicke Grafik und ein erstaunlich gutes Fluggefühl: Golem.de hat das Actionrollenspiel Anthem von Bioware ausprobiert.

    1. Control Remedy Entertainment mit übersinnlichen Räumen
    2. Smach Z ausprobiert Neuer Blick auf das Handheld für PC-Spieler
    3. The Division 2 angespielt Action rund um Air Force One

    CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
    CD Projekt Red
    So spielt sich Cyberpunk 2077

    E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
    Von Peter Steinlechner


        •  /