Weniger Open-Source-Lizenzen gefordert
Unter anderem Computer Associates, HP und Novell hätten sich auf der LinuxWorld in Bosten besorgt über die ausufernde Anzahl von Open-Source-Lizenzen gezeigt, berichtet unter anderem TechNewsWorld(öffnet im neuen Fenster). Es sei gefährlich, wenn jede konforme Lizenz abgesegnet wird, wird HPs Vice President für Linux, Martin Fink, zitiert. Er fordert, stärkeren Wert darauf zu legen, inwiefern eine Lizenz Geschäftsmodelle auf Basis von Open Source nutze.
Ähnlich argumentierte auch John Swainson, CEO von Computer Associates, dass drei Lizenzen ausreichen würden – neben der GPL eine weniger strikte Lizenz und eine mit mehr Restriktionen für Applikationen im kommerziellen Umfeld.
In die gleiche Richtung argumentiert auch Sam Greenblatt, Mitglied im Board der OSDL und zugleich Senior Vice President bei Computer Associates, gegenüber News.com(öffnet im neuen Fenster). Greenblatt arbeitet an einem Vorschlag zur Reduktion der Lizenzen auf die drei Lizenzen. Er nennt neben der GPL eine weitere kommerzielle Version der GPL und die BSD-Lizenz, an der ebenfalls kein Weg vorbeiführe. Pikanterweise hat Computer Associates für seine Datenbank Ingres r3 ebenfalls eine eigene Open-Source-Lizenz aufgelegt, was man aber mittlerweile bedauere, so Tony Gaughan, Senior Vice President für Entwicklung bei Computer Associates.
OSI-Chef Russ Nelson sprach gegenüber News.com von der Möglichkeit, Lizenzklassen einzuführen – eine Klasse von "Gold-Lizenzen" für die vier oder fünf am häufigsten genutzten Lizenzen sowie "Silber-Lizenzen", die weniger häufig für Open-Source-Projekte genutzt werden.
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