NanoChromics - Stromsparende Displays mit hohem Kontrast

Ntera nutzt Nanostrukturen für schnell schaltende, elektrochrome Displays

Ntera hat unter dem Namen NanoChromics eine neue Display-Technik vorgestellt, die eine Bildqualität wie Tinte auf Papier bieten und dabei einen geringen Stromverbrauch aufweisen soll. Das auf proprietären Nanostrukturen basierende Display soll in der Herstellung billiger sein als aktuelle LCDs oder OLEDs.

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Die NanoChromics-Technik soll mit hervorragenden optischen Eigenschaften aufwarten, schwärmt Ntera. Dabei soll die Technik im Hinblick auf die Herstellungskosten anderen Display-Technologien überlegen sein.

Weiße oder durchsichtige Hintergründe sollen den NanoChromics-Displays zu einem vierfach höheren Kontrast bzw. Reflektivität verhelfen als dies bei anderen Display-Technologien zu finden ist. Dabei verspricht Ntera rund zehnmal längere Batterielaufzeiten als bei herkömmlichen Techniken.

NanoChromics Display von Ntera
NanoChromics Display von Ntera

Bei den elektrochromen Displays kommt eine Nanostruktur aus Elektroden, basierend auf halbleitenden Metall-Oxiden sowie einer sich selbst organisierenden Schicht aus Viologen zum Einsatz, die im Vergleich zu anderen, ähnlichen Ansätzen kurze Schaltzeiten erlauben sollen. Je nach Wahl der Viologen lässt sich so durch das Anlegen einer Spannung das Material einfärben. Da die Elektroden über dotierte Halbleiter verfügen, die Ladungen speichern können, kann der Zustand über eine längere Zeit gehalten werden, wodurch der Stromverbrauch gesenkt wird.

Zwischen den Elektroden finden sich zudem Titan-Dioxide, was für einen weißen Hintergrund und somit für hohen Kontrast sorgen soll. Die Displays sollen dabei weniger als zwei Millimeter dick und biegsam sein.

Anwendungsgebiete sieht Ntera in verschiedenen Bereichen, insbesondere dort, wo heute einfache LCDs zum Einsatz kommen. In Zukunft sei aber auch ein Einsatz in Navigationssystemen im Auto oder Flugzeug, bei elektronischen Büchern oder elektronischen Werbeplakaten möglich.

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