SHA-1 geknackt?
Die Forscher Xiaoyun Wang, Yiqun Lisa Yin und Hongbo Yu von der Shandong Universität in China hätten einen entsprechenden Aufsatz in Umlauf gebracht. Noch sei der Text aber nicht öffentlich zugänglich, so Schneier, dem dieser aber offensichtlich vorliegt.
Demnach haben die drei Forscher Kollisionen im vollen SHA-1-Algorithmus mit 2 hoch 69 Operationen gefunden – deutlich weniger, als bei einer Brut-Force-Attacke notwendig wären. In SHA-0 seien schon mit 2 hoch 39 Operationen Kollisionen entdeckt worden.
Dabei bauen die Forscher auf älteren Angriffen auf SHA-0 und SHA-1 auf. Ihre Entdeckung könnte nach Ansicht von Schneier SHA-1 als Hash-Funktion für digitale Signaturen unbrauchbar machen.
Ob der Angriff sich aber real nutzen lasse, könne er derzeit nicht sagen, so Schneier in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) weiter, der Text mache aber einen guten Eindruck und das Forscher-Team habe einen respektablen Ruf.
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