Ultra-Low-Cost-Handys von Motorola

GSM Association definiert Anforderungen für Billig-Handys in Schwellenländern

Um auf die in Entwicklungsmärkten bestehende Nachfrage reagieren zu können, will die GSM Association (GSMA) ein "Ultra-Low-Cost-Marktsegment" für Handys etablieren. Motorola liefert dazu ein Handy für unter 40,- US-Dollar, aber auch die Marke von 30,- US-Dollar hat man fest im Blick.

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Die Initiative basiert auf einer vom GSMA-Verband in Auftrag gegebenen Studie, nach der die Endgeräte-Kosten das Haupthindernis für einen schnellen Markterfolg in Schwellenländer darstellen. Mit zunehmenden Kostendegressionen will der Verband daher ein "Ultra-Low-Cost-Segment" vorantreiben.

Der GSMA Handelsverband brachte dazu eine Gruppe von Betreibern zusammen, die verschiedene Entwicklungsmärkte bedienen. So soll im Rahmen einer speziellen Beschaffungsinitiative eine kritische Masse erreicht werden. Zu den teilnehmenden Mobilfunkbetreibern zählen dabei AIS Telecom, Bharti Televentures, Globe Telecom, Maxis Mobile, Orascom, SingTel Mobile, Smart Communications, Telenor Mobile und Turkcell.

Daraufhin wurde eine Handset-Spezifikation sowie eine Ausschreibung veröffentlicht, was zu einem weiteren Dialog mit 18 verschiedenen Mobiltelefon-Anbietern führte. Letztendlich hat man sich für Motorola als Lieferanten entschieden.

Das anfängliche Planzielvolumen für die ersten sechs Monate wird nach Lieferbeginn auf 6 Millionen Handset-Geräte beziffert. Das entspricht ca. 1 Prozent des globalen Handy-Marktes.

Motorola wird eine auf der neuen Ultra-Low-Cost-Plattform C114 basierende Produktfamilie anbieten, die auf Strapazierfähigkeit, lange Sprechzeiten und Präferenzen hinsichtlich des in aufkommenden Märkten bevorzugten Designs ausgelegt ist. Motorola soll mit der Lieferung dieser Produkte im Laufe des zweiten Quartals zu einem Preispunkt von unter 40,- US-Dollar (ab Werk) beginnen.

Darüber hinaus will Motorola in Zusammenarbeit mit den GSMA-Mitgliedern Nachfolgeprodukte zu Preisen von unter 30,- US-Dollar entwickeln.

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