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Netzbetreiber-Handys - Strategiewechsel bei Nokia

Nokia 6101 kann von Mobilfunkanbietern weitgehend angepasst werden. Bislang hatte sich Nokia dem Trend zu "gebrandeten" Handys, also speziellen, angepassten Endgeräte-Versionen für Mobilfunkanbieter verwehrt. Doch wollen auch die Finnen ihre Strategie ändern und kündigen ein erstes Kamera-Handy an, das sich Mobilfunkanbieter auf den Leib schneidern lassen können.
/ Jens Ihlenfeld
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Auf dem 3GSM-World-Congress in Cannes stellte Nokia nun seine neuen Strategie vor, in deren Rahmen das Unternehmen Mobilfunkanbietern mehr Flexibilität bei der Anpassung von Handys geben will. Als erstes Gerät soll sich das Nokia 6101 nicht nur per Software, sondern auch im Aussehen an die Wünsche der Mobilfunkanbieter anpassen lassen.

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Das Nokia 6101 soll sich aber nicht nur im Aussehen anpassen lassen, Mobilfunkbetreiber können auch einen direkten Zugang zu ihren Diensten integrieren, wie dies beispielsweise Vodafone mit seinem Dienst Vodafone Live tut, wozu dann auch eine spezielle Taste und angepasste Menüs gehören. Auch die üblichen Anpassungen wie Klingeltöne und Grafiken lassen sich anpassen.

Als erster Mobilfunkanbieter wird China Mobile mit dem Nokia 6102 ein entsprechendes Gerät auf Basis des 6101 auf den Markt bringen. Beide Tri-Band-Geräte sollen in Versionen für die GSM-Netze 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und für die Netze 850, 1.800 sowie 1.900 MHz angeboten werden. Beide Modelle sollen im zweiten Quartal 2005 auf den Markt kommen und ohne Steuern und Subventionen jeweils rund 250,- Euro kosten.


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