GoForce 4800: Nvidia poliert Handy-Grafikchip auf
Diese Bilder soll der neue 4800 jetzt mit einem Nvidia-eigenen Verfahren namens "FotoPak" besser komprimieren als mit dem betagten JPEG-Algorithmus. Nvidia gibt dafür die für ein 3-Megapixel-Bild als JPEG etwas hoch gegriffene Dateigröße von 2,09 MByte an, die FotoPak ohne sichtbare Verluste auf 869 KByte schrumpfen soll. Wie FotoPak arbeitet, teilte Nvidia noch nicht mit.
Aufgebohrt wurde auch die Funktion für Video-Aufnahme und die Wiedergabe. Der GoForce 4800 kann jetzt VGA-Clips mit 640 x 480 Punkten Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen oder abspielen. Das simultane De- und Encoding für Videokonferenzen beherrscht der neue Prozessor wie sein Vorgänger bei 352 x 288 Punkten.
Nachdem sich im Herbst 2004 zuerst der Hersteller der Handheld-Konsole "Gizmondo", Tiger Telematics", zum GoForce bekannt hatte, wollen nun auch namhafte Handy-Hersteller Nvidias Chip verbauen. Der Grafikriese nennt hier LG, Mitac, Mitsubishi, Motorola, Samsung und Sendo. Die in Europa besonders erfolgreichen "großen Drei" – Nokia, Sony Ericsson und Siemens – fehlen Nvidia aber noch als Kunden.
Wann diese Titel jedoch erscheinen, steht ebensowenig fest wie die Verfügbarkeit passender Handys auf dem deutschen Markt. Noch im ersten Halbjahr 2005 sollen die Geräte jedoch auf den Markt kommen. Von Motorola sind immerhin schon die UMTS-Handys V980 und E1000 verfügbar, die den GoForce 4000 beherbergen – der aber noch keine 3D-Funktionen bietet. [von Nico Ernst]
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