Spieletest: King Arthur - Nettes Gemetzel zum Kino-Flop
Konami bringt Umsetzung der Leinwandvorlage für GameCube, PlayStation 2 und Xbox. An den Kinokassen entpuppte sich King Arthur als ziemlicher Flop und erfüllte wohl kaum die Erwartungen von Touchstone Pictures. Passend zur Veröffentlichung der DVD bringt nun Konami noch das Konsolen-Spiel zum Film in den Handel hohe Verkaufszahlen werden dem wohl auch nicht beschert sein, zumindest bekommen Fans des Films aber einiges geboten.
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Das Spiel orientiert sich recht eng an der Leinwandvorlage. So gibt es insgesamt fünf spielbare Charaktere, darunter natürlich Arthur, Lancelot und Tristan, mit denen der Spieler in die Schlacht ziehen kann. In sechs recht großen Welten geht es vor allem darum, unzählige Kämpfe und Schlachten zu gewinnen, allerdings lockern immer wieder kleinere Aufträge wie etwa Eskorten das Gameplay auf.
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Je nach Charakter und persönlicher Vorliebe stehen verschiedene Kampfmethoden zur Auswahl – entweder stürzt man sich mit dem Schwert in den Nahkampf, oder aber zückt den Bogen und erledigt die Kontrahenten auf Distanz. Auch auf dem hohen Ross darf Platz genommen werden, um reitend zu attackieren, wobei einem hier die etwas hakelige Steuerung zu schaffen macht.
Für Atmosphäre sorgen gelegentlich eingestreute Filmsequenzen, aber auch ansonsten kann sich die Präsentation sehen lassen – die Grafik ist recht detailliert und bleibt stets flüssig, die teils dramatische Musikuntermalung passt zu den Kämpfen. Das größte Manko an King Arthur ist allerdings die mangelnde Abwechslung – die Level gleichen sich stark, die Aufträge und Kämpfe laufen immer nach demselben Schema ab; Überraschungen oder spielerische Neuerungen sucht man leider vergeblich.
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Vergleichbare Spiele wie etwa Baldurs Gate: Dark Alliance haben zwar prinzipiell ein ähnlich simples Gameplay, vermögen aber durch beständige Charakterentwicklung und neue Aufträge für Abwechslung zu sorgen. Die minimalen Rollenspiel-Elemente von King Arthur können da nicht mithalten. Zumindest der Kooperativ-Modus ist eine witzige Angelegenheit – zu zweit die Feinde zu verprügeln ist deutlich witziger, zumal der auf Grund der schieren Masse an Angreifern nicht gerade niedrige Schwierigkeitsgrad so etwas gemindert wird.
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Zum Test lag uns die PlayStation-2-Version von King Arthur vor. Das Spiel ist gleichzeitig auch für die Xbox und den GameCube erschienen und im Handel für etwa 60,- Euro erhältlich.
Fazit: Dem Spiel gelingt es, die Stimmung der Kinovorlage einzufangen – wer im Kino begeistert war, dürfte also auch an der Umsetzung von Konami Gefallen finden. Interessiert man sich allerdings überhaupt nicht für den Film, braucht man auch das Spiel nicht unbedingt; solide, aber nicht herausragende Action-Spiele gibt es schließlich für alle drei Konsolen mehr als genug.