FSFE: Microsoft versucht EU-Entscheidung zu umgehen

Wurden Entwickler freier Software durch Lizenzvertrag diskriminiert?

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) meldet wiederholt Bedenken wegen Microsofts Umsetzung der von der EU-Kommission ausgesprochenen Auflagen an. Dabei geht es vor allem um die Freigabe von Informationen über Schnittstellen, durch die sich die FSFE diskriminiert sieht.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwar habe Microsoft einen Vertrag veröffentlicht, nach dem Open-Source-Projekte wie Samba die Schnittstelleninformationen verwenden können, doch dieser verhindere die Veröffentlichung der Quellen als freie Software, klagt die FSFE. Diese vertritt die Interessen des Samba-Teams im EU-Prozess gegen Microsoft und sieht die von Microsoft angebotene Vereinbarung nicht als konform mit der Entscheidung der EU-Kommission an.

Der Knackpunkt dabei ist Microsofts Forderung von Lizenzgebühren von den Entwicklern freier Software, die von der Nutzerzahl der Software abhängen. Dies ist für Entwickler freier Software allerdings wohl nicht realisierbar, da in der Regel nicht bekannt ist, wie oft und bei wem eine freie Software zum Einsatz kommt. Zudem solle die angebotene Lizenz nur für den europäischen Wirtschaftsraum gelten, nicht aber für die USA.

Aus Sicht der FSFE sei es unabdingbar, dass auch die Samba-Entwickler Zugriff auf die Schnittstelleninformationen erhalten, um eine kompatible Software zu entwickeln. Dabei sei alles andere als eine einmalige Lizenzzahlung inakzeptabel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nicht... 26. Mai 2005

Freecell zählt nicht, bei Linux gibt's Poker und 100 (hab nicht nachgezählt, waren zu...

Phil o'Soph 13. Feb 2005

Mischfinanzierung zwischen Verkaufsversion, Werbung, Server und Lizenzen, richtig...

Mike 13. Feb 2005

die Großen sitzen das einfach aus

Ozzy - alt 12. Feb 2005

Da haben sie halt Pech gehabt! Man kann nicht alles haben. Außerdem: Ein "freier...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
40 Jahre
M.U.L.E. ist das beste Computerbrettspiel der Welt!

Ressourcen sammeln, Handel betreiben: M.U.L.E. war eine Revolution! Golem.de prüft, ob der Spieleklassiker 40 Jahren später noch Spaß macht.
Von Andreas Altenheimer

40 Jahre: M.U.L.E. ist das beste Computerbrettspiel der Welt!
Artikel
  1. OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
    OpenAI
    Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

    Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

  2. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  3. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /