EU will VoIP fördern

Liberale Regulierung für Wettbewerb mit Telefonnetzbetreibern

Die Europäische Kommission befürwortet eine EU-weite liberale Politik bei der Internettelefonie via VoIP, um so einen Wettbewerb zwischen VoIP-Anbietern und herkömmlichen Telefonnetzbetreibern zu fördern.

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"Ich möchte mich stark machen für ein offenes, wettbewerbsförderndes Herangehen an die Internettelefonie in allen 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und begrüße daher das heutige erste positive gemeinsame Signal der nationalen Regulierungsbehörden", erklärte die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. Nach ihrer Meinung wird VoIP zu vielseitigen und innovativen Diensten auf dem Markt führen, die auf Verbraucher und Unternehmen noch größere Auswirkungen als E-Mail haben könnten.

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Auf einer Tagung in Brüssel nahm die Gruppe Europäischer Regulierungsstellen (ERG) eine gemeinsame Erklärung zu VoIP-Dienste an, um die Einführung und weit verbreitete Nutzung der Internettelefonie in Europa zu erleichtern.

"Und Sprache über das Internet-Protokoll ist nur die Spitze des Eisbergs. IP-gestützte Netze und Dienste werden zur Grundlage eines ganz neuen Spektrums von Kommunikationsdiensten, die nicht nur unmittelbar den Verbrauchern nutzen, sondern sich auch rasch auf die gesamte Wirtschaft auswirken", so Reding weiter.

Die Kommission führte im Juni 2004 eine öffentliche Konsultation über die Internettelefonie durch, um die regulatorischen Fragen in Bezug auf VoIP-Dienste zu klären. Kommissarin Reding und ihre Dienststellen wollen die Ergebnisse dieser Konsultation in den kommenden Monaten nutzen und eng mit den nationalen Regulierungsbehörden zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Internettelefonie "ihr erhebliches Potenzial für eine Stärkung der Innovation und der Marktzugangsmöglichkeiten für neue Wettbewerber auf dem Gebiet der elektronischen Kommunikation entfalten kann".

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