Bericht: EA könnte weitere Ubisoft-Anteile kaufen

Will EA Kontrolle über Ubisoft erlangen?

Laut der Nachrichtenagentur Reuters erwägt Electronic Arts, seinen Anteil von bereits jetzt fast 20 Prozent am europäischen Rivalen Ubisoft auszubauen. Ziel des Unternehmens sei es dabei, einen Platz im Vorstand zu erlangen, wie EA am 9. Februar 2005 in einem französischen Börsendokument mitgeteilt haben soll.

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Marktführer EA hatte sich im Dezember 2004 überraschend mit 19,9 Prozent an Ubisoft beteiligt und sein Interesse am Konkurrenten geäußert, ohne dass es Ubi Soft zufolge bisher zu Übernahmeverhandlungen gekommen wäre. Gegenüber der französischen Börsenaufsicht hat EA Reuters zufolge angegeben, dass man alleine handle und Ubisoft-Anteile verkaufen oder hinzukaufen werde, auch um die Geschicke des Unternehmens beeinflussen zu können. Im Rahmen einer Telefonkonferenz hatten EA-Manager bereits im Januar 2005 angekündigt, sich alle Optionen offen zu halten.

Bereits jetzt ist EA mit seinen 19,9 Prozent der bisher größte Anteilseigner und kommt auf 18,4 Prozent der Stimmrechte der Aktionäre von Ubisoft. Die Guillemots halten etwa 17,5 Prozent der Kapital- und 26,5 Prozent der Stimmrechte. Zu den weiteren großen Anteilseignern zählen Reuters zufolge mit 6 Prozent Anteil die staatliche französische Finanzinstitution Caisse des Depots et Consignations sowie die Bank BNP Paribas mit etwa 4 Prozent Anteil.

Ubisoft versucht weiterhin, eine mögliche Übernahme durch EA abzuwenden, spricht mit potenziellen Industrie- und Finanzpartnern und erwägt auch eine Fusion mit seiner Mobile-Gaming-Tochter GameLoft, an der Ubisoft mit 29 Prozent beteiligt ist.

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