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Sicherheitslücke in zahlreichen Symantec-Produkten

Sicherheitsloch gestattete Ausführung von Programmcode. Wie Symantec mitteilt, steckte in zahlreichen Produkten des Herstellers ein Sicherheitsloch, worüber Angreifer beliebigen Programmcode auf fremden Systemen ausführen konnten. Die aktuelle Produktreihe von Symantec-Software war davon generell nicht betroffen, während die befallene Software mittlerweile aktualisiert wurde oder dies in Kürze passieren soll.
/ Ingo Pakalski
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Symantec wurde von den Sicherheitsexperten von ISS X-Force über das Sicherheitsloch informiert(öffnet im neuen Fenster), das in der Parsing-Engine DEC2EXE steckt. Über eine speziell formatierte UPX-gepackte Datei konnte darüber ein Heap-Overflow ausgelöst werden, was einem Angreifer gestattet, beliebigen Programmcode auf ein fremdes System zu schleusen und auszuführen.

Nach Aussage von Symantec wurde die DEC2EXE-Engine in etlichen Produkten bereits nicht mehr verwendet, als das Unternehmen über die Sicherheitslücke unterrichtet wurde. Spätestens mit einem kommenden Wartungs-Update sollen die verbleibenden Symantec-Produkte aktualisiert und die Parsing-Engine darin komplett deaktiviert werden.

Die entsprechende Parsing-Engine wurde in etlichen Symantec-Applikationen für Privatanwender und Firmenkunden eingesetzt, so dass diese Sicherheitslücke in etlichen Produkten steckte. Alle Norton-Produkte der 2005er-Reihe sollen generell davon nicht betroffen sein, weil darin nicht die betreffende Parsing-Engine verwendet wird. Für die ebenfalls betroffenen Appliances Gateway Security 5300 und 5400 Series stellt Symantec passende Hotfixes zur Verfügung.


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