Richter mahnt SCO mit deutlichen Worten

Kimball sieht Missverhältnis von Anschuldigungen und Beweisen

Im Streit zwischen IBM und SCO hat der vorsitzende Richter Dake A. Kimball Anträge beider Seiten abgelehnt. Allerdings lässt Kimball in seinem Urteil durchklingen, dass SCO entgegen allen Ankündigungen bislang keine Beweise für die eigenen Behauptungen vorgelegt hat.

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SCO hatte beantragt, IBMs Gegenklage in einem Punkt zurückzuweisen oder auszusetzen, um das Verfahren gegen AutoZone, das wiederum auf Grund des Streits mit IBM ausgesetzt ist, fortsetzen zu können. Dabei geht es um die Frage, ob IBM SCOs Urheberrechte an Unix nicht verletzt und einige der Rechte ungültig sind. Richter Kimball lehnte diesen Antrag ab.

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SCO wirft IBM vor, Teile von Unix in Linux integriert und damit gegen Urheberrechte von SCO und Verträge verstoßen zu haben.

Aber auch IBM konnte sich mit seinem Antrag auf ein "Summary Judgment", eine Abkürzung des Verfahrens, nicht durchsetzen. Interessant ist allerdings die Begründung Kimballs in dieser Frage, die SCO zu denken geben sollte: "Trotz des Missverhältnisses von SCOs öffentlichen Anschuldigungen und den derzeit vorgelegten Beweisen - oder deren kompletten Fehlens - und der daraus resultierenden Verlockung, IBMs Antrag stattzugeben, hat das Gericht entschieden, dass es voreilig wäre, ein Summary Judgment in Bezug auf IBMs zehnten Punkt der Gegenklage zuzustimmen."

Kimballs deutlich Worte in Richtung SCO machen klar, dass SCO nur knapp an einer herben Niederlage vorbeigeschrammt ist, denn Richter Kimball räumt IBM zudem ausdrücklich das Recht ein, den Antrag erneut zu stellen.

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