Abo
  • Services:

Richter mahnt SCO mit deutlichen Worten

Kimball sieht Missverhältnis von Anschuldigungen und Beweisen

Im Streit zwischen IBM und SCO hat der vorsitzende Richter Dake A. Kimball Anträge beider Seiten abgelehnt. Allerdings lässt Kimball in seinem Urteil durchklingen, dass SCO entgegen allen Ankündigungen bislang keine Beweise für die eigenen Behauptungen vorgelegt hat.

Artikel veröffentlicht am ,

SCO hatte beantragt, IBMs Gegenklage in einem Punkt zurückzuweisen oder auszusetzen, um das Verfahren gegen AutoZone, das wiederum auf Grund des Streits mit IBM ausgesetzt ist, fortsetzen zu können. Dabei geht es um die Frage, ob IBM SCOs Urheberrechte an Unix nicht verletzt und einige der Rechte ungültig sind. Richter Kimball lehnte diesen Antrag ab.

Stellenmarkt
  1. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Ratzeburg
  2. PFALZKOM | MANET, Ludwigshafen

SCO wirft IBM vor, Teile von Unix in Linux integriert und damit gegen Urheberrechte von SCO und Verträge verstoßen zu haben.

Aber auch IBM konnte sich mit seinem Antrag auf ein "Summary Judgment", eine Abkürzung des Verfahrens, nicht durchsetzen. Interessant ist allerdings die Begründung Kimballs in dieser Frage, die SCO zu denken geben sollte: "Trotz des Missverhältnisses von SCOs öffentlichen Anschuldigungen und den derzeit vorgelegten Beweisen - oder deren kompletten Fehlens - und der daraus resultierenden Verlockung, IBMs Antrag stattzugeben, hat das Gericht entschieden, dass es voreilig wäre, ein Summary Judgment in Bezug auf IBMs zehnten Punkt der Gegenklage zuzustimmen."

Kimballs deutlich Worte in Richtung SCO machen klar, dass SCO nur knapp an einer herben Niederlage vorbeigeschrammt ist, denn Richter Kimball räumt IBM zudem ausdrücklich das Recht ein, den Antrag erneut zu stellen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. mit den Gutscheinen: DELL10 (für XPS13/XPS15) und DELL100 (für G3/G5)
  2. mit Gutschein: ASUSZONE (u. a. VivoBook 15.6" FHD mit i3-5005U/8 GB/128 GB für 270,74€ statt...
  3. (u. a. Canon EOS 200D mit Objektiv 18-55 mm für 477€)
  4. 12,49€

bigtom 10. Feb 2005

:o) Die Angelegenheit dürfte wohl noch einige Zeit andauern. Glück ist es dann wohl eher...


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /