Alles neu bei Atari

Neuer Atari-Chef baut Unternehmen um

Jim Caparro, seit Ende November 2004 Präsident und Chief Executive Officer (CEO) von Atari, will das Unternehmen umkrempeln. Unter anderem sollen zwei Publishing-Studios geschlossen werden, zunächst einmal werden aber einige Titel nach hinten verschoben.

Artikel veröffentlicht am ,

In den letzten acht Wochen habe man das Unternehmen gründlich analysiert und eine neue Strategie entworfen, um Ataris Wettbewerbsposition zu stärken und den Shareholder Value zu erhöhen, kündigte Caparro jetzt an. Dabei soll das Top-Management von Atari komplett umgebaut werden, um die Abläufe im Unternehmen kompakter zu gestalten. Zudem wurde ein neuer Chief Financial Officer (CFO) an Bord geholt.

Stellenmarkt
  1. IT-Teamleiter (m/w/d) Netzwerk-Infrastruktur Inhouse
    STEMMER IMAGING AG, Puchheim
  2. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) IT-Support im Service Desk der Polizei
    Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
Detailsuche

Aktivitäten, die nicht zu Ataris Kerngeschäft gehören, stehen dabei zur Diskussion, denn man werde den Produkt-Mix stärker fokussieren sowie die Bilanz stärken, so Caparro weiter. Unter anderem sollen die Publishing-Studios in Santa Monica (Kalifornien) und Beverly (Massachusetts) geschlossen und die entsprechenden Aktivitäten künftig von der Zentrale in New York übernommen werden.

Auf diese Weise will Atari seine administrativen Kosten senken.

Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005, das am 31. Dezember 2004 zu Ende ging, meldet Atari derweil einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Statt 190,6 Millionen US-Dollar hat man nur 161,8 Millionen US-Dollar umgesetzt. Den Rückgang begründet Atari mit einer geringeren Zahl an Titeln, die im Quartal veröffentlicht wurden.

Golem Karrierewelt
  1. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    07./08.02.2023, Virtuell
  2. Git Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Gewinn ging dabei von 23,0 auf 19,6 Millionen US-Dollar zurück.

Für das aktuelle Quartal plant Atari eine Verschiebung von Dragon Ball Z: Sagas, das nun erst in der letzten Woche des Quartals erscheinen soll. Die Titel Dragonshard und Boiling Point verschiebt man ins Geschäftsjahr 2006, sie werden also nicht vor Anfang April 2005 erscheinen.

Dabei erwartet Atari einen Umsatz von 70 bis 80 Millionen US-Dollar für das aktuelle Quartal sowie einen Verlust von maximal 10 Millionen US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Stefan Stein 09. Jun 2005

Hallo Atari-Veteranen, ich suche für eine Museumsausstellung eine O-Atari-Diskette mit...

cybdmn 10. Feb 2005

Also wenn das kein Goodbye ist... Ehrlich, ich empfinde das heutige Atari als...

Sehr schön 10. Feb 2005

Da macht eine Firma 4 Mille weniger Gewinn und schon wird entlassen und geschlossen und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urheberrechtsverletzung
US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen

Noch während der Lizenzverhandlungen installierte die US-Marine eine Software auf über 500.000 Rechnern. Sechs Jahre später muss sie dafür bezahlen.

Urheberrechtsverletzung: US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen
Artikel
  1. Karmesin und Purpur: Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon
    Karmesin und Purpur
    Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon

    Schwache Grafik und trotzdem Ruckler: Viele Spieler ärgern sich über den technischen Zustand von Pokémon Karmesin/Purpur.

  2. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

  3. EuGH: Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein
    EuGH
    Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein

    Google will keine 4,125 Milliarden Euro zahlen und zieht mit dem Fall vor den Europäischen Gerichthof. Es geht um Android.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /