OpenNet Shoot-Out 2005 - WLAN-Antennenbauwettbewerb
Uni Rostock und OpenNet laden am 28. April 2005 zum WLAN-Bastler-Wettstreit
Die WLAN-Initiative OpenNet Rostock, das Institut für "Allgemeine Elektrotechnik" und das Institut für Informatik am Lehrstuhl für "Informations- und Kommunikationsdienste" der Universität Rostock veranstalten am 28. April 2005 einen WLAN-Antennenbauwettbewerb. Dabei geht es darum, die für den Einsatzzweck jeweils beste Antenne zu bauen - aus zweckentfremdeten Alltagsgegenständen bis hin zu ausgefalleneren Konstruktionen.
Der 1. Rostocker WLAN-Antennenbauwettbewerb "OpenNet Shoot-Out 2005" findet im Rahmen der Veranstaltung "Lange Nacht der Wissenschaften" in der Mensa Südstadt des Studentenwerks Rostock statt. Für selbst gebaute Antennen werden Preise in den zwei Kategorien "Omnistrahler (360 Grad horizontaler Öffnungswinkel)" und "Richtantenne" vergeben. Gewonnen hat jeweils die Antenne mit der besten Sende-/Empfangsleistung auf einer Strecke von ca. 25 Metern.
Die selbst gebauten Antennen dürften zwar industriell hergestellte Komponenten enthalten, das einfache Zusammensetzen eines Antennenbausatzes ist aber unzulässig. Das Gewicht der Antenne ist auf 10 kg beschränkt, keine Dimension darf zudem größer als 1 m sein. Kommerziellen Antennenherstellern wollen die Veranstalter auch eine Möglichkeit zur Teilnahme bieten - anonymisiert und außer Konkurrenz.
Bei Omnistrahlern wird der Mittelwert aus kontinuierlichen Messungen mit gedrehter Antenne ermittelt, bei Richtantennen zählt das Maximum. Die Leistung wird vor Ort mit professioneller Technik und unter vergleichbaren Bedingungen gemessen. Alle Teilnehmer erhalten ein Messprotokoll. Darüber hinaus werden Preise für die Güte der elektromagnetischen Konstruktion, die Verarbeitungsqualität und Kosteneffizienz (Leistung pro Euro Bau- und Materialkosten) sowie für Ästhetik und Originalität vergeben.
Der Wettbewerb wird von populärwissenschaftlichen Vorträgen aus den Themenbereichen WLAN, offene Netze und zur Feldtheorie begleitet. Jeweils zur vollen Stunden spricht Prof. Dr. Clemens H. Cap zum Thema "Von OpenSource zu OpenNet", 20 Minuten später jeweils Dr. Hans-Walter Glock zum Thema "Funk-Grundlagen des WLANs oder Wie GEWINNt eine Antenne?". Jeweils zur vollen Stunde plus 40 min spricht Dr.-Ing. Thomas Mundt zum Thema "Wo bin ich?", womit hoffentlich ortsabhängige Dienste gemeint sind.
Die für den Wettbewerb verwendeten Geräte und Verfahren werden dabei an Informationsständen erläutert. Weitere Informationsstände befassen sich mit Einsatzmöglichkeiten von drahtlosen Netzwerken (Datenübertragung, Sprachübertragung und Location Based Services). In der Zeit von 18:00 - 20:00 Uhr besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Workshops zum Selbstkostenpreis von 8,- Euro je Antenne eine eigene OpenNet-Dosenantenne aus einer Konservendose zu bauen, die auch am Wettbewerb teilnehmen darf.
Näheres zu dem am 28. April 2005 zwischen 18:00 und 23:00 Uhr in der Mensa Südstadt des Studentenwerks Rostock stattfindenden Wettbewerb findet sich unter www.opennet-forum.de/shootout. Für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine Anmeldung bis zum 28. April 2005, 16.00 Uhr per E-Mail an shootout@opennet-forum.de unter Angabe von Name und Heimatort erforderlich. Für die Teilnahme am Workshop ist ebenfalls eine verbindliche Anmeldung notwendig, in diesem Fall aber bis zum 1. April 2005 zwecks Beschaffung der Bauteile.
Erklärtes Ziel von OpenNet ist die Förderung und Entwicklung frei verfügbarer Kommunikationsinfrastrukturen für breite Bevölkerungsschichten. Zu diesem Zweck haben sich die Mitglieder mittlerweile zu einem Verein zusammengeschlossen und betreiben ein freies Netz auf Basis allgemein zugänglicher Funktechnik.
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ah, alles klar, danke sehr
Hmmm, 2,4 GHz Antennen bauen ist doch nicht neu ... Amateuerfunker haben da schon ein...