Keinstein - Zweite Beta von KDE 3.4 erschienen

KDE 3.4 soll im März 2005 fertig sein

Nach der ersten Beta namens "Krokodile" ist mit "Keinstein" jetzt eine zweite Beta-Version von KDE 3.4 erschienen. Mitte März 2005 soll KDE 3.4 fertig sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Neu sind unter anderem Funktionen zum Wechsel des aktiven Nutzers sowie ein sicherer "Shutdown", der verhindert, dass im Hintergrund laufende Sessions abgeschossen werden.

Zahlreiche Änderungen, die aber schon in der Beta 1 enthalten waren, finden sich in der HTML-Rendering-Engine KHTML. Insgesamt verspricht KHTML so eine bessere Kompatibilität mit bisher problematischen Webseiten sowie eine höhere Stabilität. Beispielsweise werden nun Textschatten entsprechend CSS3 unterstützt, aber auch weitere CSS3-Funktionen sollen noch integriert werden. Auch die Integration mit dem Passwort-Manager KWallet wurde verbessert, so dass mehrere Logins pro Seite unterstützt werden.

Zudem soll KDE 3.4 erkennen lassen, wenn eine andere Browser-Kennung verwendet wird. Zudem lassen sich KHTML-Plug-Ins nun nutzerseitig deaktivieren. Dies gilt zwar nicht für Netscape-Plug-Ins, hier lässt sich aber immerhin die CPU-Nutzung beschränken, so dass beispielsweise aufwendige Flash-Animationen im Zaum gehalten werden können.

Im Bereich Groupware wurde unter anderem KOrganizer um Blog-Unterstützung erweitert, aber auch eine engere Integration mit KNotes ist geplant, so dass sich Notizen nun einzelnen Kontakten zuordnen lassen. Mit Akregator hält zudem ein RSS-Reader Einzug.

KPDF nutzt xpdf 3.0 als Rendering-Engine und kommt so auch mit PDF 1.5 klar. Ebenfalls lassen sich mit einem Passwort geschützte PDF-Dateien jetzt mit KPDF öffnen. KDE erhält zudem direkte Unterstützung für die von GIMP erzeugten XCF-Dateien, so dass diese aus KDE-Applikationen heraus betrachtet werden können.

Die KDE 3.4 Beta 2 alias "Keinstein" kann ab sofort im Quelltext auf den Servern des KDE-Projekts heruntergeladen werden. Das Übersetzen der Quellen vereinfacht das Build-Tool Konstruct. Für Suse stehen zudem fertige Pakete zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
40 Jahre
M.U.L.E. ist das beste Computerbrettspiel der Welt!

Ressourcen sammeln, Handel betreiben: M.U.L.E. war eine Revolution! Golem.de prüft, ob der Spieleklassiker 40 Jahren später noch Spaß macht.
Von Andreas Altenheimer

40 Jahre: M.U.L.E. ist das beste Computerbrettspiel der Welt!
Artikel
  1. OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
    OpenAI
    Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

    Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

  2. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  3. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /