GeForce Go 6600: Neue Notebook-Mittelklasse

Nvidia-Chip auch als MXM-Modul erhältlich

Passend zu Intels neuer Centrino-Generation bietet Nvidia den mobilen Grafikchip "GeForce Go 6600" an. Der Grafikprozessor soll ein besonders gutes Verhältnis zwischen Leistung und Stromverbrauch bieten und kommt auch als wechselbares MXM-Modul auf den Markt.

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Nvidia füllt mit dem neuen Chip die Lücke zwischen dem High-End-Chip 6800 Go und der Low-cost-Lösung 6200, welche auch dank nur kleinem eigenem Speicher namens "TurboCache" recht langsam ist. So positioniert Nvidia den 6600 Go auch als Nachfolger des FX 5700 Go. Im Vergleich zu diesem soll der 6600 Go wie der Vorgänger nur maximal 13 Watt verbrauchen (ohne Speicher), aber im Verhältnis Watt zu Bandbreite 6,6-mal schneller sein. Der 6600 Go erreicht laut Nvidia für ein Watt Leistung 15,4 Megapixel, der FX5700 Go kam nur auf 2,3 Megapixel pro Watt. Bei einer typischen Konfiguration von 375/300 MHz benötigt die Gesamtlösung aus Chip und 128 MByte Speicher aber immer noch 18 Watt unter voller Last.

Inhalt:
  1. GeForce Go 6600: Neue Notebook-Mittelklasse
  2. GeForce Go 6600: Neue Notebook-Mittelklasse

Der neue Chip ist zwischen 300/300 und 450/350 MHz jeweils für Chip und Speicher getaktet. Dieser ist als DDR oder GDDR3 möglich und kann bis zu 128 MByte groß sein, der Speicherbus ist 128 Bit breit. DirectX 9 unterstützt der 6600 Go vollständig, inklusive Shader Model 3.0 und "High Definition Rendering" (HDR), was den Farbraum bei besonders weichen Übergängen deutlich erweitert.

Zur Geschwindigkeit des neuen Prozessors legte Nvidia eigene Benchmarks vor. Demnach bringt es der Chip auf bis zu 7.200 Punkte beim 3Dmark03. Mit Doom3 soll die Lösung auf einem Arima-Notebook bei 1.024 x 768 Punkten und High-Quality-Einstellungen 61,7 Bilder pro Sekunde erreicht haben. Auf demselben Notebook soll der 6600 Go bei Half-Life 2 in gleicher Einstellung sogar über 82 fps erzielen - allerdings bei maximalem Chip-Takt von 450 MHz und 300 MHz für den Speicher. Da die genaue Ausstattung dieser Testsysteme noch nicht bekannt ist, fällt es derzeit schwer, diese Zahlen zu bewerten.

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