Microsoft könnte Quelltext der Windows Forms veröffentlichen
Nicht jeder bei Microsoft sei begeistert von seinem Vorhaben, es sei aber dennoch umsetzbar, so Burke in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster). Ihm geht es dabei aber nicht darum, das gesamte MFC-Model zu veröffentlichen, sondern um den reinen Quelltext und die "Program DataBase" (PDB), um ein Debuggen zu ermöglichen. Große Teile der Windows Forms seien dabei nur Wrapper-Code des Win32-API.
Als Hindernis sieht Burke die Tatsache, dass sichergestellt werden muss, dass in den Kommentaren des Codes keine "bösen Wörter", "schlechten Scherze", "Hinweise auf konkrete Kunden" oder "geopolitische Fauxpas" enthalten sind. Da sein Team aber unter anderem mit der Arbeit an Visual Studio 2005 ausgelastet sei, stehen dafür nur wenig Ressourcen zur Verfügung.
Um dieses Problem zu lösen, erwägt Burke, alle Kommentare aus dem Quelltext zu entfernen. Zudem könnten künftig einzelne Kommentare aber als "Customer Ready" markiert werden, um diese dann weiterreichen zu können. Außerdem könnte ein Wiki eingerichtet werden, in dem Nutzer an den entsprechenden Stellen Fragen zum Quelltext hinterlassen können.
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