HVD Alliance für holografische Datenscheiben gegründet
Das von ehemaligen SanDisk-, Iomega- und Sony-Mitarbeitern gegründete japanische Unternehmen Optware und seine Partnerfirmen wollen auf Basis der Optware-eigenen "Collinear Technologies" Industriestandards für holografische Datenspeicher schaffen, die nicht nur für den Unterhaltungs- und Computerbereich gedacht sind – darunter die einmal beschreibbare HVD mit 200 GByte, die nur lesbare Holographic Versatile Disc (HVD-ROM) mit 100 GByte und die Holographic Versatile Card (HVC) mit 30 GByte Speicherplatz. Bei 200 GByte ist jedoch noch nicht Schluss – bis zu 1 Terabyte wollen die Partner auf ein einseitiges Medium bekommen. Für wiederbeschreibbare Medien müssen allerdings noch entsprechende Materialien entwickelt werden.
Nachdem die TC44-Komitee-Gründung auf einem Ecma-Treffen am 9. Dezember 2004 beschlossen wurde, wird das erste TC44-Treffen am 3. und 4. März 2005 im japanischen Tokio stattfinden. Die HVD Alliance will den HD-DVD- und Blu-ray-Konkurrenten bekannt machen und zum Erfolg verhelfen – für Ende 2005 erwartet Optware erste Laufwerkmuster für Hersteller und noch 2006 sollen erste HVD-Laufwerke für Konsumenten erhältlich sein. Ob es sich dabei nur um HVD-ROM-Laufwerke oder um HVD-Brenner für einmal beschreibbare Medien handelt, wurde noch nicht angegeben.