Datenschützer kritisiert Adresserwerb der GEZ

Gesetz sei "verfassungswidrig"

Die Praxis der Gebühreneinzugszentrale (GEZ), persönliche Daten potenzieller Schwarzseher von Adresshändlern einzukaufen, stößt auf immer größere Bedenken. Der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert kritisierte eine Passage des neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrags, die dieses Vorgehen erlaubt, als "schlicht verfassungswidrig".

Artikel veröffentlicht am ,

Gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus sagte Weichert, einerseits habe die GEZ Befugnisse wie Behörden, andererseits könne sie sich nun auf Regeln berufen, die sonst nur für Unternehmen gelten. Als verlängerter Arm von ARD und ZDF hat die Gebühreneinzugszentrale Zugriff auf Daten der Einwohnermeldeämter.

Jedes Jahr verschickt die GEZ 18,7 Millionen Briefe, um Schwarzseher aufzuspüren.

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Syntis 09. Feb 2005

Gerade vor etwa ner Stunde hat es hier geklingelt. Steht ein Mann vor der Tür, der Sagt...

Sturmkind 09. Feb 2005

Hm ich bin nicht bei der GEZ angemeldet und habe auch keinen Fernseher/Radio. Allerdings...

jol 08. Feb 2005

ich nicht, ich öffne den Brief und schicke den Antwort-Umschlag leer zurück, da hat die...

fuzzy 07. Feb 2005

Hallöle, ich bin dafür die GEZ abzuschaffen und die Öffentlich Rechtlichen Programme zu...



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