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Matrox bringt PCIe-Karte für vier Monitore

Low-Profile-Karte für Visualisierung großer Datenmengen. Matrox konzentriert sich weiter auf Grafiklösungen für den professionellen Bereich. Spätestens im April 2005 will das Unternehmen die "Matrox QID LP PCIe" ausliefern, mit einer PCI-Express-Grafikkarte, mit der sich vier Monitore ansteuern lassen.
/ Christian Klaß
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Derartige Lösungen werden beispielsweise im Aktienhandel oder in der Medizintechnik benötigt und kommen auch bei Überwachungsanlagen zum Einsatz. Gleichzeitig ist es bei solchen Spezialrechnern nicht üblich, monströse Netzteile und laute Lüfter zu verwenden. Die Matrox QID LP PCIe kommt daher auch mit Strom über den PCIe-Bus und zwei kleinen Speicherkühlkörpern plus Grafikchip-Lüfter aus. Da das Board als "Low-Profile"-Karte ausgeführt ist, passt es auch in kompakte Rechner.

Als Grafikprozessor kommt ein Vertreter der Parhelia-Serie zum Einsatz, genaue Angaben zu diesem Chip machte Matrox noch nicht. Er soll aber über ein natives PCI-Express-Interface verfügen und kann auf 128 MByte Speicher zugreifen. Die vier Monitore werden über eine Kabelpeitsche mit vier DVI-Ports angeschlossen, digitale und analoge Displays dürfen aber über Adapter auch gemischt werden. Jeder Monitor kann mit einer Auflösung von bis 1.600 x 1.200 Pixeln arbeiten.

Die Karte soll spätestens im April 2005 zu einem Preis von rund 800,- Euro in den Handel kommen.

Bereits verfügbar ist eine andere neue Matrox-Karte: Die "Parhelia DL256 PCI" eignet sich besonders für Apples 30-Zoll-Display, da sie einen Monitor über zwei DVI-Ports als "Dual Link" ansteuern kann und dabei eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln erreicht. Sie kostet rund 700,- Euro. [von Nico Ernst]


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