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Linux Standard Base 2.0 wird modular

LSB 3.0 soll noch in diesem Quartal erscheinen. Wie anlässlich des OSDL Enterprise Linux Summit bekannt gegeben wurde, wird die grundlegende Spezifikation von Linux-Systemen, die Linux Standard Base (LSB), künftig in mehrere optionale Module unterteilt. Die Free Standards Group will dazu die aktuellen "Core-Spezifikation" in mehrere Module unterteilen.
/ Jens Ihlenfeld
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"Es wird mehrere verschiedene Module geben, die auf die eine Art zusammengesetzt in dem LSB Server Standard resultieren, während ein anderer Satz den LSB Desktop definiert", erklärte Chris Maresca auf dem OSDL Enterprise Linux Summit. Maresca ist Mitglied der Olliance Group, die mit der Free Standards Group (FSG) zusammenarbeitet, um eben jene Standards zusammenzutragen.

Hinter der Idee, den Standard aufzuteilen, steckt die Hoffnung, ein viel größeres Spektrum an Technologie abzudecken und so für einheitliche Schnittstellen und Interoperabilität zu sorgen.

Die nächste Version, LSB 3.0, ist für dieses Quartal eingeplant und enthält Änderungen bezüglich Kryptographie, einigen Kern-Bibliotheken wie der C-Bibliothek und ein C++ Update. Die Planungen erstrecken sich bereits bis zur Version 4.0 für Ende 2006 und Version 5.0, die Anfang 2008 erscheinen soll.

Seitens der FSG besteht auch großes Interesse, die Java-Laufzeit-Umgebung mit in die Spezifikation aufzunehmen. Dies gestaltet sich allerdings immer noch recht schwierig, da die Java-Lizenz noch nicht mit anderen Open-Source-Lizenzen harmoniert. [von René Rebe]


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