Deutsche Bahn kommt bei Linux-Umstellung voran

Lotus-Notes mit 55.000 Nutzern auf Linux migriert

Die Linux-Migration bei der Deutsche Bahn schreitet voran. Das Unternehmen hatte wiederholt angekündigt, künftig auf Linux und andere Open-Source-Software setzten zu wollen. Mittlerweile hat die Bahn Lotus Notes unter Linux in Betrieb genommen. Mit 55.000 Nutzern handelt es sich dabei um eine der größten Installationen dieser Art in Europa.

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Dazu hat die Bahn ihr Notes-System, das auf einem IBM eServer zSeries 990 läuft, auf Linux migriert. Die Lotus-Notes-Installation bedient 55.000 Nutzer und verwaltet rund 6,5 TByte an Daten. Als Linux-Distribution kommt Suse Linux Enterprise Server 8 zum Einsatz.

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Von der Umstellung erhofft sich die Bahn langfristig erhebliche Kosteneinsparungen, denn auch weitere Backend-Systeme sollen Schritt für Schritt auf Linux portiert werden, darunter auch die SAP-Installation der Bahn.

Derzeit laufen mehrere Umstellungsprojekte, die alle auf einer einheitlichen Linux-Architektur aufsetzen. Diese ist gewissermaßen als Baukasten konzipiert, aus dem technische Architekturen für verschiedene Anwendungen zusammengestellt werden können. Der Aufwand für einzelne Verfahrensumstellungen soll dadurch deutlich reduziert werden. Zudem sei durch die einheitliche Plattform sichergestellt, dass die Architekturen durchgängig kompatibel sind.

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