• IT-Karriere:
  • Services:

Versucht Sun die Open-Source-Community zu spalten?

Kritik an Suns Patentfreigabe und der Lizenzierung von OpenSolaris

Suns Ankündigung, Solaris 10 unter seiner eigenen Open-Source-Lizenz CDDL veröffentlichen zu wollen, hat Sun harte Kritik eingebracht. Bruce Perens sieht in Suns Aktivitäten einen Versuch, das Open-Source-Lager zu spalten, da Sun die Freigabe seiner Patente an die CDDL bindet. Ein Vorgehen bei Patentverletzungen gegen andere Open-Source-Projekte, beispielsweise unter der GPL, wäre demnach durchaus denkbar.

Artikel veröffentlicht am ,

Die von Sun für OpenSolaris verwendete CDDL ist inkompatibel zur GPL, d.h. Software, die unter der CDDL veröffentlicht wurde, kann nicht ohne weiteres in GPL-Projekten eingesetzt werden. Die von Sun als Open Source freigegebenen Teile lassen sich so beispielsweise nicht in Linux integrieren, was aber auch auf andere Projekte und Lizenzen zutrifft, setzt doch die GPL hier sehr strikte Anforderungen.

Stellenmarkt
  1. HxGN Safety & Infrastructure GmbH, Bonn
  2. Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Ingolstadt, Fürstenfeldbruck

Vor allem die Freigabe von 1.600 Patenten durch Sun sieht man im Open-Source-Bereich kritisch. So macht Sun-Präsident Joanthan Schwartz gegenüber VNUNet klar, dass die Patentfreigabe nur für Projekte unter der CDDL gilt, nicht aber für Open-Source-Projekte unter anderen Lizenzen.

In einem Kommentar auf Slashdot.org kritisiert Open-Source-Pionier Bruce Perens das Verhalten als Versuch, einen Keil in die Open-Source-Bewegung zu treiben, andernfalls würde Sun Solaris zusätzlich unter der GPL freigeben, ähnlich wie dies bei Mozilla der Fall ist.

Richard Stallman sieht in Suns Patentfreigabe nur leere Worte. Auch Pamela Jones geht auf Groklaw mit Sun hart ins Gericht. Sun wiederum verteidigt sich: Man sei nur den eigenen Aktionären verpflichtet, so Schwartz gegenüber VNUNet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Nameless 11. Feb 2005

"Sun wiederum verteidigt sich: Man sei nur den eigenen Aktionären verpflichtet, so...

Erbsenzähler 04. Feb 2005

Leude leude, leude! Seht euch doch mal diesen riiiiiesen Schwanz von Forumsbeiträgen an...

Otto d.O. 04. Feb 2005

Du musst selbstverständlich wget als GPL-Programm behandeln, dass heisst die...

Otto d.O. 04. Feb 2005

Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen "mit den selben Bedingungen" und...

mein name 03. Feb 2005

..dann gäbe es auch keine geweine überall. klingt paradox, scheint aber realität zu sein...


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Geforce GTX 1650 Super im Test: Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz
Geforce GTX 1650 Super im Test
Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz

Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia-Grafikkarte Geforce GTX 1650 Super erscheint Ende November
  2. Geforce GTX 1660 Super im Test Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  3. Geforce-Treiber 436.02 Integer-Scaling macht Pixel-Art hübscher

    •  /