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Versucht Sun die Open-Source-Community zu spalten?

Kritik an Suns Patentfreigabe und der Lizenzierung von OpenSolaris. Suns Ankündigung, Solaris 10 unter seiner eigenen Open-Source-Lizenz CDDL veröffentlichen zu wollen, hat Sun harte Kritik eingebracht. Bruce Perens sieht in Suns Aktivitäten einen Versuch, das Open-Source-Lager zu spalten, da Sun die Freigabe seiner Patente an die CDDL bindet. Ein Vorgehen bei Patentverletzungen gegen andere Open-Source-Projekte, beispielsweise unter der GPL, wäre demnach durchaus denkbar.
/ Jens Ihlenfeld
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Die von Sun für OpenSolaris verwendete CDDL ist inkompatibel zur GPL, d.h. Software, die unter der CDDL veröffentlicht wurde, kann nicht ohne weiteres in GPL-Projekten eingesetzt werden. Die von Sun als Open Source freigegebenen Teile lassen sich so beispielsweise nicht in Linux integrieren, was aber auch auf andere Projekte und Lizenzen zutrifft, setzt doch die GPL hier sehr strikte Anforderungen.

Vor allem die Freigabe von 1.600 Patenten durch Sun sieht man im Open-Source-Bereich kritisch. So macht Sun-Präsident Joanthan Schwartz gegenüber VNUNet(öffnet im neuen Fenster) klar, dass die Patentfreigabe nur für Projekte unter der CDDL gilt, nicht aber für Open-Source-Projekte unter anderen Lizenzen.

In einem Kommentar auf Slashdot.org(öffnet im neuen Fenster) kritisiert Open-Source-Pionier Bruce Perens das Verhalten als Versuch, einen Keil in die Open-Source-Bewegung zu treiben, andernfalls würde Sun Solaris zusätzlich unter der GPL freigeben, ähnlich wie dies bei Mozilla der Fall ist.

Richard Stallman sieht in Suns Patentfreigabe nur leere Worte(öffnet im neuen Fenster). Auch Pamela Jones geht auf Groklaw(öffnet im neuen Fenster) mit Sun hart ins Gericht. Sun wiederum verteidigt sich: Man sei nur den eigenen Aktionären verpflichtet, so Schwartz gegenüber VNUNet.


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