Kostenlose Rechtsberatung für Open-Source-Entwickler
Mit steigender Popularität von freier Software und Open Source steige auch die Zahl der proprietären Entwicklungsmodelle, die durch die neue Konkurrenz bedroht werden, begründet Mogeln die Notwendigkeit der Einrichtung. Nur durch die notwendige Rechtsberatung könne der Erfolg von Open Source und freier Software gesichert werden, so Moglen. Das "Software Freedom Law Center" soll dazu die benötigten juristischen Dienstleistungen bieten, um die legitimen Rechte von Open-Source-Entwicklern zu sichern, denn diesen fehle es oft an den dazu notwendigen finanziellen Mitteln.
Finanziert wird das "Software Freedom Law Center" durch die Open Source Development Labs (OSDL), die rund 4 Millionen US-Dollar Kapital über einen Stiftungsfonds zur Verfügung stellen. Das Center soll so unabhängig von den OSDL arbeiten können und wird seinen Sitz in New York haben.
Im Board des "Software Freedom Law Center" sitzen neben Moglen aber auch Diane Peters, Justiziar der OSDL, Daniel Weitzner, Forscher am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory des MIT und Mitglied im W3C, sowie Lawrence Lessig, Jura-Professor an der Stanford Universität. Anfangs soll das Center zwei Anwälte für Urheberrecht auf Vollzeit-Basis beschäftigen, später aber auf vier Anwälte ausgeweitet werden.
Zu den ersten Klienten des Centers zählen die Free Software Foundation und das Samba Projekt.
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