• IT-Karriere:
  • Services:

Solaris 10 steht ab sofort kostenlos zum Download bereit

Linux-kompatibles Solaris 10 mit mehr als 600 neuen Funktionen

Wie angekündigt hat Sun jetzt sein Betriebssystem Solaris 10 veröffentlicht. Entsprechende CD- und DVD-Images für Sparc- und x86-Systeme stehen ab sofort kostenlos zum Download bereit. Insgesamt hat Sun in Solaris 10 rund 3.000 Mannjahre und mehr als 500 Millionen US-Dollar investiert. Dabei soll Solaris 10 mit mehr als 600 neuen Funktionen aufwarten.

Artikel veröffentlicht am ,

Zu den wichtigsten Neuerungen von Solaris 10 zählt unter anderem das Diagnose-Werkzeug DTrace, das es Entwicklern erlauben soll, die Ursachen für Leistungsengpässe zu ermitteln oder auch Fehler zu finden. DTrace steht bereits seit kurzem unter OpenSolaris.org unter Suns Open-Source-Lizenz CDDL zum Download bereit.

Stellenmarkt
  1. enowa AG, verschiedene Standorte
  2. SAP, Hallbergmoos

Solaris 10
Solaris 10
Zudem bietet Solaris 10 mit den "Solaris Containern" die Möglichkeit, ein System in bis zu 8.000 Softwarepartitionen zu unterteilen, denen im laufenden Betrieb Ressourcen zugeteilt werden können. Damit will Sun eine Auslastung entsprechender Systeme von bis zu 80 Prozent ermöglichen.

Aus Trusted Solaris stammt das Rechtemanagement auf Prozessebene, das eine sehr feinstufige Rechtezuteilung erlaubt. So soll sich verhindern lassen, dass Sicherheitslücken in einzelnen Anwendungen das ganze System gefährden. Das so genannte "Predictive Self Healing" soll es erlauben, Fehler automatisch zu analysieren und zu isolieren, um ein System auch bei Hardwarefehlern am Laufen zu halten und so Ausfallzeiten zu minimieren.

Das unter dem Codenamen "Project Janus" entwickelte "Linux Application Environment" erlaubt es, native Linux-Applikationen direkt unter Solaris 10 auszuführen, ohne dass diese neu kompiliert werden müssen. Die Linux-Binaries laufen parallel mit Solaris-Applikationen auf einem System.

Mit ZFS hat Sun Solaris zudem ein neues 128-Bit-Dateisystem spendiert, das hohe Kapazität und Integrität verspricht. Laut Sun kann ZFS 16 Milliarden Mal mehr Speicher verwalten als andere Dateisysteme. Dabei soll ZFS den Administrationsaufwand minimieren, um eine enorm hohe Integrität zu erreichen.

Verschlüsselungsvorgänge wickelt Solaris 10 über ein zentrales "Cryptographic Framework" ab, das auf dem PKCS#11-Standard basiert. Applikationsentwickler können so auf ein einheitliches API zur Verschlüsselung zugreifen. Die "Sun Update Connection" soll Systeme mit Solaris 10 zudem auf dem aktuellen Stand halten.

Sun bietet Solaris 10 auch für den kommerziellen Einsatz kostenlos zum Download an, verlangt aber eine kostenlose Registrierung. Lediglich für Updates, die über das Schließen von Sicherheitslücken hinausgehen, fallen Gebühren an. Dabei bietet Sun, wie schon vorab bekannt wurde, Support in drei Stufen an: Der "Basic Service" für 120,- US-Dollar pro CPU und Jahr umfasst Updates, Upgrades und Bugfixes, 90 Tage Installtions- und Konfigurationssupport. Der "Standard Service" für 240,- US-Dollar pro CPU und Jahr umfasst zudem einen Telefon-Support an fünf Tagen pro Woche (jeweils zwölf Stunden) und einen Online-Kurs. Für den "Premium Service" mit 7x24-Telefon-Support verlangt Sun 360,- US-Dollar pro Jahr und CPU.

Im Laufe des Jahres sollen weitere Teile und letztendlich das gesamte Betriebssystem zudem unter der CDDL als Open Source veröffentlicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 80,99€
  2. 53,99€
  3. (-0%) 14,99€
  4. 2,99€

wyclef 30. Nov 2005

http://docs.sun.com/app/docs/prod/3715#hic - da gibt's alles auf Deutsch...

luzifer 03. Feb 2005

http://df05.dot5hosting.com/~pxstorre/tracker3/download.php?id...

ROFL 02. Feb 2005

einfach ignorieren meinen letzten post. völliger schwachsinn. :)

Private Paula 02. Feb 2005

Es gibt kein Yast. Die sh ist eine sh und keine bash. Der vi ist ein vi und kein vim...

Marco Wertejuk 02. Feb 2005

Der Artikel laesst vermuten, dass jeder, der sich die CD und DVD Images downloaded auch...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Fire TV Cube im Praxistest: Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung
Fire TV Cube im Praxistest
Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung

Der Fire TV Cube ist mehr als eine Kombination aus Fire TV Stick 4K und Echo Dot. Der Cube macht aus dem Fernseher einen besonders großen Echo Show mit sehr guter Sprachsteuerung und vorzüglicher Steuerung von Fremdgeräten. In einem Punkt patzt Amazon allerdings leider.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. Zum Start von Apple TV+ Apple-TV-App nur für neuere Fire-TV-Geräte
  2. Amazon Youtube-App kommt auf alle Fire-TV-Modelle
  3. Amazon Fire TV hat 34 Millionen aktive Nutzer

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

    •  /