Gates nimmt in München E-Home-Technik in Betrieb
"Unsere Software soll das tägliche Leben der Menschen erleichtern", sagte Jürgen Gallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. "Gemeinsam mit unseren Partnern realisieren wir im Haus der Gegenwart zukunftsorientierte Anwendungen und zeigen, dass unsere heutigen Produkte dafür geeignet sind."
Alle elektronischen Vorgänge im Haus lassen sich mit der Fernbedienung zentral steuern. Die Bewohner erhalten vom Desktop-PC, Tablet-PC, Notebook, Pocket-PC oder Smartphone "Zugriff" auf ihr Haus, auch von unterwegs. Einige Funktionen lassen sich sogar telefonisch steuern. Neben der Abfrage des aktuellen Status kann der Nutzer durch Zifferneingabe Beleuchtung, Fenster, Türen, Jalousien, Heizung und zum Beispiel die Gartenbewässerung einstellen.
Ein Szenario, wie sich das "Haus der Zukunft" beispielsweise nach Ankunft eines Bewohners verhalten könnte, lieferte Microsoft gleich mit: Bei der Anfahrt mit dem Auto öffnet sich das Hoftor automatisch und die eigene Garageneinfahrt wird beleuchtet. Nach dem Schließen des Tors schaltet sich das Licht nur bei der tatsächlich genutzten der drei Eingangstüren ein. Diese öffnet sich ebenfalls automatisch. Im Haus hält ein Informationsmonitor neue Nachrichten des Ehepartners bereit, die er im Stau stehend per SMS geschickt hat. Und beim Eintritt ins Wohnzimmer erklingen nach dem Einschalten gedämpfter Beleuchtung automatisch aus der Stereoanlage die vorher definierten persönlichen Lieblingslieder.
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