Spielepublisher Titus am Ende - was wird aus Interplay?

Insolventer französischer Publisher konnte keine neuen Spiele mehr finanzieren

Laut der französischen Tageszeitung La Tribune ist der insolvente französische Spielepublisher Titus von einem französischen Wirtschaftsgericht auf Grund eines hohen Schuldenbergs als bankrott deklariert worden. Infolgedessen wurden die französischen Titus-Töchter Avalon France, GIE Titus Interactive und Sofra Jeux unter Gläubigerschutz genommen, um, wenn möglich, gerettet zu werden - von der US-Tochter Interplay und weiteren erhofft man sich das Gleiche.

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Dennoch ist die Zukunft vor allem der internationalen Titus-Töchter ungewiss, insbesondere die vom einstmals großen und nun selbst angeschlagenen Publisher Interplay. An diesem soll Titus noch 67 Prozent halten - um sich freizukaufen, müsste Interplay vermutlich weitere Spielelizenzen verkaufen.

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Noch hält Interplay zwar die Rechte etwa am brutalen Gangster-Shooter Kingpin und an Dark Alliance, 2004 verlor Interplay aber die Rechte an Dungeons & Dragons an Atari, so dass Dark-Alliance-Spiele fortan ohne den Baldur's-Gate-Namen auskommen müssen. Mitte 2004 lizensierte Interplay die Rechte am Fallout-Franchise an Bethesda, die Fallout 3 bereits ankündigten aber noch keinen Termin nannten. Interplay hält die Rechte an Fallout weiter.

Wie der zuständige Richter dem französischen Blatt mitteilte, konnte Titus keine neuen Spiele mehr finanzieren und es habe keine Hoffnung auf finanzielle Erholung gegeben.

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