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Bill Gates sagt Internet-Kriminalität den Kampf an

Probleme im Bereich des Datendiebstahls und Spams sollen beseitigt werden. Microsoft-Gründer Bill Gates sieht Nachholbedarf in der Computersicherheit. Nachdem die PC-Branche in den vergangenen Jahren viele technische Neuerungen entwickelt habe, drängten nun "einige wirklich ernste Themen auf die Agenda, bei denen wir sicherstellen müssen, dass sie gar nicht erst zum Problem werden" sagte er in einem Gespräch mit dem Spiegel.
/ Andreas Donath
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Nach Ansicht von Gates, der am Montag in München eine groß angelegte Gemeinschaftsinitiative unter dem Motto "Deutschland sicher im Netz" startet, haben sich vor allem "die Probleme im Bereich des Datendiebstahls" dem so genannten Phishing, vergrößert. "In manchen Bereichen sind auch die bösen Jungs clever – und gelegentlich raffinierter, als wir es erwartet haben" gab Gates zu.

Bei der Bekämpfung von Spam, dem Werbemüll in E-Mail-Briefkästen, mache die Branche dagegen "enorme Fortschritte" "das können wir irgendwann bekämpfen" versicherte Gates im SPIEGEL-Gespräch. Bei der Abwehr von Hackern und Internetbetrügern könne Microsoft allein aber nicht erfolgreich sein: "Da sind nicht nur einzelne Konzerne gefragt, sondern unsere gesamte Industrie." Die Branche müsse auch mit Regierungen und Behörden zusammenarbeiten, um die Online-Kriminalität zu bekämpfen.

"Es gibt viel zu tun, besonders für Microsoft" sagte Gates dem Spiegel. Um die Surfer für die Risiken des Internets zu sensibilisieren, startet Microsoft zusammen mit der deutschen Softwareschmiede SAP und anderen Partnern aus der Branche am Montag unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement das Projekt "Deutschland sicher im Netz".


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