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Bericht: Microsoft im Zwist mit der EU

Angeblich Streit um Windows ohne Mediaplayer. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes und Microsoft sind sich über die Umsetzung der noch von der alten Kommission verhängten Auflagen gegen Microsoft nicht eins, meldet das Handelsblatt. Streitpunkt sei die Ausgestaltung einer entbündelten Windows-Version ohne Media-Player.
/ Jens Ihlenfeld
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Angeblich versuche Microsoft, das entbündelte Windows "diskriminierend zu gestalten", heißt es im Bericht des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Wettbewerbskreise. So solle versucht werden, Kunden vom Kauf der "entbündelten" Version abzuhalten.

Sollte es zu keiner Einigung zwischen EU und Microsoft kommen, drohe Microsoft ein Zwangsgeld. Das Unternehmen hat noch bis nächste Woche Zeit, eine entbündelte Version von Windows auf den Markt zu bringen und hatte bisher auch zugesagt, dies einhalten zu wollen. Sollte es zu einem Zwangsgeld kommen, werde die Buße so ausfallen, "dass sie wehtut" , zitiert das Blatt einen Sprecher von Wettbewerbskommissarin Kroes.


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