IRMA - Software-Übersetzung in 78 Sprachen

Linspire stellt Web-Interface zur Übersetzung von Linux-Applikationen ins Netz

Open-Source-Applikationen gibt es schon heute oft in mehr Sprachen als von den meisten proprietären Programmen. Linspire will dies nun noch stärker forcieren und bietet dazu die webbasierte "International Resource Management Application" - kurz IRMA - an. Damit sollen Freiwillige Linux-Applikationen in knapp 80 Sprachen übersetzen können.

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Derzeit unterstützt IRMA 24 Sprachen, 54 weitere sollen in den nächsten Wochen folgen. IRMA soll die Übersetzung von Applikationen in andere Sprachen vor allem vereinfachen und auch denjenigen die Mitarbeit erlauben, die sich nicht auf technischer Ebene mit der Software auseinander setzen wollen oder können.

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Wer bei der Übersetzung von Projekten wie KDE, Mozilla, OpenOffice.org oder Nvu mitarbeiten will, benötigt dank IRMA nur einen Webbrowser und kann dort die notwendigen Textpassagen bearbeiten. IRMA soll zudem dafür sorgen, dass es nicht zu Problemen mit den Sonderzeichen in den verschiedenen Sprachen kommt und dadurch Informationen verloren gehen.

Bisher haben sich laut Linspire bereits 200 freiwillige Übersetzer angemeldet, die über das IRMA-Interface auch kleinste Textteile übersetzen und sich die Arbeit so sehr flexibel einteilen können. Ausreichende Übersetzer für eine Sprache vorausgesetzt soll auch eine doppelt blinde Übersetzung möglich sein. Zwei Nutzer übersetzen dabei unabhängig voneinander den gleichen Text, so dass im Nachhinein von einem Dritten entschieden werden kann, welche Übersetzung passender ist.

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