Plant ATI große Übernahme?

Letzter bedeutsamer Firmenaufkauf durch ATI war im Jahr 2000

Im Anschluss an eine jährliche Aktionärsversammlung hat die kanadische Grafikchip-Schmiede laut Reuters ihr Interesse an einem großen Firmenzusammenschluss oder einem Firmenaufkauf bekundet. Man habe bisher etwa einen Aufkauf pro Jahr durchgeführt und wolle nun einen größeren Schritt wagen, erklärte ATI-CEO Dave Orton.

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Die letzte bedeutsame Firmenübernahme durch ATI war der im Jahr 2000 erfolgte Aufkauf von ArtX und die daraus folgende Beteiligung an der Nintendo-GameCube-Entwicklung. Das, was ATI nun vorzuschweben scheint, ist aber offenbar deutlich größer. Orton verriet aber noch nicht, mit wem ATI liebäugelt, noch sei auch nichts in trockenen Tüchern. Man dürfe Derartiges auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, da unbedachte Übernahmen Unternehmen zerstören könnten. Nebulös sprach Orton nur vom "digitalen Verbraucher" und ATI nahe liegenden Märkten. Orton zufolge ist es nun an ATIs seit Januar 2005 aktivem neuen Chief Financial Officer Patrick Crowley, potenzielle Verträge zu bewerten.

Über Investitionssummen wollte Orton noch nicht sprechen. "Es ist für mich weniger eine finanzielle Frage als vielmehr eine Einstellungsfrage", so Orton dazu. Wenn man die richtige Einstellung finde und gemeinsame Ziele habe, werde der Markt den Wert definieren. Man darf also gespannt sein, was ATI für die nächsten Monate plant und ob man etwa in den Audiobereich oder noch stärker in den Videobereich investieren will.

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