Sicherheitslücken in Ciscos IOS
Die MPLS-Sicherheitslücke(öffnet im neuen Fenster) macht Systeme mit deaktiviertem MPLS-Interface anfällig für Denial-of-Service-Angriffe (DoS), betrifft aber nur IOS in den Versionen 12.1T, 12.2, 12.2T, 12.3 und 12.3T, während 12.1 Mainline, 12.1E und alle Versionen vor 12.1 nicht betroffen sind. Wird die Sicherheitslücke ausgenutzt, starten die entsprechenden Router neu, was bei wiederholten Angriffen die Systeme außer Funktion setzen kann.
Eine weitere Sicherheitslücke besteht bei IOS-Geräten, die Ipv6-Pakete(öffnet im neuen Fenster) verarbeiten. Mit mehreren speziell präparierten Paketen lässt sich möglicherweise ein Reload der Geräte erzwingen.
Das dritte, aktuell gemeldete Problem(öffnet im neuen Fenster) besteht bei Geräten, die das Border Gateway Protocol (BGP) unterstützen und mit "bgp log-neighbor-changes" konfiguriert sind. In der Standardeinstellung ist dies nicht der Fall, BGP ist abgeschaltet. Zudem müssen die speziell präparierten Anfragen von einer als "vertrauenswürdig" konfigurierten Quelle stammen.
Cisco bietet in seinen Security-Adivisory detaillierte Hinweise, wie Administratoren die Sicherheitslücken beseitigen können.



