XForms-Erweiterung für Mozilla & Co.
Die XForms-Erweiterung(öffnet im neuen Fenster) für Gecko setzt die Version 1.8a6 der Rendering-Engine voraus. Sie soll zugleich die erste XML-Spezifikation darstellen, die sich in Form einer XPI-Erweiterung installieren lässt. Möglich macht dies der XFT-Mechanismus, der mit Mozilla 1.8 erstmals eingeführt wurde – für Rosenberg ist das allein eine regelrechte Revolution, denn der jeweilige Browser lässt sich so nachträglich vom Nutzer mit wenigen Klicks um die Unterstützung von XForms erweitern.
Im Gegensatz zu HTML-Formularen, die Funktionen und Präsentation verknüpfen, bieten XForms eine strikte Trennung zwischen Funktionen, Präsentation und Ergebnisdaten. Einzelne Module der XForms sollen sich so besser wiederverwenden und auf verschiedenen Endgeräten mit deren jeweiligen Möglichkeiten nutzen lassen.
So soll es möglich sein, mit XForms das gleiche Formular auf einem PDA, Handy, Screen-Reader oder konventionellen Desktop darstellen zu lassen, ohne dass deren Funktion eingeschränkt wird.
Zudem erlauben XForms es Entwicklern, Eigenschaften von und zwischen den gesammelten Werten zu definieren, um beispielsweise festzustellen, dass in ein Feld auch wirklich eine E-Mail-Adresse oder Kreditkartennummer eingegeben wird, sofern diese notwendig ist und nicht beispielsweise per Überweisung bezahlt wird. Bei falschen Eingaben kann der Browser entsprechende Warnungen ausgeben, schon bevor das Formular abgeschickt wird.
Die XForms-Implementierung für Mozilla entsteht mit Unterstützung von Novell, IBM und anderen.



