3D Edit: Schnittprogramm mit DirectX9-Shadern
Während die Chiphersteller die Anwendung von Shader-Programmen auf Videos stets nur mit einfachen, aber eindrucksvollen Demos zeigen und seit kurzem zur Beschleunigung von HD-Videos nutzen , hat eine kleine britische Firma bereits eine komplette Anwendung dafür erstellt: Bei 3DEdit handelt es sich im Wesentlichen um ein Programm für den Videoschnitt.
Vom Capturen des Videomaterials bis zur Ausgabe arbeitet der Benutzer dabei aber in einer komplett unter Direct3D gestalteten Oberfläche. Die herkömmlichen Windows-Dialoge sind dabei völlig verschwunden. Sämtliche Effekte, wie das Einstanzen von Videos ("Blue-Screen") oder Übergänge bei Schnitten werden dabei über Shader-Programme berechnet - was laut dem Hersteller in der Regel in Echtzeit erfolgen soll. Auch die finale Ausgabe, oft als "Rendering" bezeichnet, berechnet dann hauptsächlich die Grafikkarte.
Wer das Programm ausprobieren will, findet beim Entwickler(öffnet im neuen Fenster) eine kostenlose und voll funktionale Version, bei der aber in jedes Video ein Copyright-Vermerk eingeblendet wird. Die einfache "Silver"-Version kostet rund 60,- Euro, als "Gold"-Kunde erhält man für etwas über 90 Euro alle neuen Effekte zum kostenlosen Download - wie lange, gibt Tenomichi jedoch nicht an.
Voraussetzung für den Betrieb von 3D Edit ist laut den Autoren eine Grafikarte, die das Shader Model 2.0b beherrscht. Ab einem GeForce FX 5700 oder Radeon 9550 soll das Programm laufen. [von Nico Ernst]



