Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Firefox-Chefentwickler geht zu Google

Google soll keinen Einfluss auf die Firefox-Entwicklung erhalten. Ben Goodger, seines Zeichens Chef-Entwickler des freien Web-Browsers Firefox, arbeitet seit kurzem für Google. Goodger war Hauptverantwortlicher für die Planung, Organisation und Entwicklung rund um Firefox 1.0 und soll dem Projekt auch weiter erhalten bleiben.
/ Jens Ihlenfeld
46 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Seit 10. Januar 2005 arbeitet Goodger, der bisher bei der Mozilla Foundation angestellt war, in erster Linie für Google. Er bleibe dem Mozilla-Projekt aber weiterhin treu und werde sich auch als Google-Mitarbeiter in Vollzeit auf die kommenden Firefox-Versionen 1.1, 1.5 und 2.0 sowie Mozilla konzentrieren können, schreibt Goodger in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) .

Goodgers Rolle innerhalb des Mozilla-Projekts soll unverändert bleiben, bekräftigt(öffnet im neuen Fenster) auch Mozilla-Chefin Mitchell Baker. Neben Google beschäftigen unter anderem auch IBM, Novell, Sun, Red Hat und Oracle Mozilla-Entwickler. Einfluss auf die Entwicklung von Firefox erhalte Google aber nicht, die Verantwortungen von Ben Goodger seien klar geregelt und Goodger dem Projekt und der Community verpflichtet. Dies habe Goodger im Übrigen als Freiwilliger, als Angestellter bei Netscape sowie zuletzt als Angestellter der Mozilla-Foundation bewiesen.

Derweil hat Firefox die Marke von 20 Millionen Downloads überschritten und erfreut sich weiterhin eines konstanten Wachstums.


Relevante Themen