Suns Java-Plug-In hat schweres Sicherheitsloch
Das von Fujitsu entdeckte Sicherheitsleck im Java-Plug-In für den Internet Explorer erlaubt es einem Angreifer, über JavaScript Java-Klassen zu laden, auf die normalerweise nur die Java-Virtual-Machine Zugriff hat. Somit lässt sich beliebiger Programmcode auf einem fremden Rechner ausführen, womit sich ein Angreifer eine umfassende Kontrolle über das System verschaffen kann. Aber auch das Lesen und Schreiben von lokalen Dateien ist so möglich.
Für das SDK und JRE bietet Sun die Versionen 1.4.2_01 und 1.3.1_13 zum Download(öffnet im neuen Fenster) an, welche das Sicherheitsloch beseitigen.
In der Java Virtual Machine für Windows, Linux und Solaris wurde ein weiteres Sicherheitsloch entdeckt, worüber ein Java-Applet ein anderes Applet beeinflussen kann, ohne dass die eigentlich erforderlichen Berechtigungen vorliegen. Das Sicherheitsleck wurde ebenfalls im SDK und JRE ab den Versionen 1.4.2_06 und 1.3.1_13 behoben; entsprechende Updates stehen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Sowohl das JDK als auch das JRE 5.0 weisen keine der beiden Sicherheitslücken auf.



