Abo
  • IT-Karriere:

Fußball-WM 2006: FoeBuD wähnt Fans unter Generalverdacht

Fragebögen und RFID-Tickets für Fußballfans

Der FoeBuD e.V. aus Bielefeld kritisiert die zur Fußball-WM 2006 eingeführten Eintrittskarten mit RFID-Chips und die angeblich zur Bestellung notwendigen ausufernden Datenangaben, die man vor Erhalt der Tickets ausfüllen müsse.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die WM wird von Sponsoren und Überwachungsindustrie missbraucht, um Schnüffeltechnik einzuführen und die Fans auszuspionieren", argwöhnt Rena Tangens vom FoeBuD e.V. aus Bielefeld. Und das betreffe nicht nur die, die wirklich in die Stadien kommen, sondern sogar schon jene, die ab 1. Februar 2005 die Tickets im Internet beantragen und bei der Ticketvergabe später leer ausgehen.

Inhalt:
  1. Fußball-WM 2006: FoeBuD wähnt Fans unter Generalverdacht
  2. Fußball-WM 2006: FoeBuD wähnt Fans unter Generalverdacht

Bei der Fußball-WM 2006 funkt jedes einzelne Ticket. Kleine RFID-Chips (Radio Frequency IDentification) sollen angeblich die Sicherheit bei der WM erhöhen, schreibt der DFB auf seiner Website. "Schnüffelchips verhindern kein Gerangel, keine Attentate, keine Schlägereien oder Wutausbrüche", sagte FoeBuD-Vorstand padeluun. "Im Gegenteil, sie vermitteln die Illusion, Überwachung sei das Gleiche wie Sicherheit."

Am Montag, dem 24. Januar 2005, will das WM-Organisationskomitee Einzelheiten zur Bestellung der Tickets bekannt geben. Die Tickets können ab 1. Februar per Internet "beantragt" werden. Nach FoeBuD-Informationen soll man in dem dazugehörigen Fragebogen viele persönliche Daten bekannt geben, wie zum Beispiel das Geburtsdatum, die Pass- oder Personalausweis-Nummer, Telefon- und Faxnummer, E-Mail, Bank- oder Kreditkarten-Daten sowie die Leidenschaft für einen bestimmten Verein. Dies müsse für jeden Ticketinhaber gesondert ausgefüllt werden - so dass man bei Bestellungen von mehr als einer Karte für die restlichen die Daten angeben muss.

Fußball-WM 2006: FoeBuD wähnt Fans unter Generalverdacht 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis 85,04€ + Versand)
  2. (u. a. Philips 55PUS8303 Ambilight-TV für 699€ statt 860€ im Vergleich und weitere TV-Angebote)
  3. (aktuell u. a. Intel Core i5-9600K boxed für 229€ + Versand statt 247,90€ + Versand im...

Franky66 16. Feb 2005

Hallo Fans, habe reale Möglichkeit an WM-Tickets zu kommen!!! Ruft an !!! Tel. 08122...

Gütsel 21. Jan 2005

Tja ich wohne in Gütersloh. Die A2 gibt auch uns die Möglichkeit die Welt...

Marvin 21. Jan 2005

wenn die Karten über das Internet vertrieben werden? Ich erinnere mich da an eine...


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Smartphone Oneplus 7 Pro hat kein echtes Dreifach-Tele
  2. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  3. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  2. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  3. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus

    •  /