Sony warnt vor inoffizieller PSP-Firmware
Das vermeintliche Firmware-Update wird laut SCEI auf Websites und in Foren erwähnt, man habe die Software aber nicht offiziell herausgegeben. Sie würde nicht ordnungsgemäß funktionieren und die PSP-Hardware lahm legen. Kunden rate man deshalb dringend ab, das Programm auszuführen. Unvorsichtige müssen ihre PSP kostenpflichtig von Sony reparieren lassen. Auf die Garantie könne man sich nicht berufen, erklärte dazu Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED). Wer sein nach Deutschland importiertes Handheld lahm gelegt hat, muss es zudem noch nach Japan senden. Hier zu Lande wird die PSP-Auslieferung noch etwas auf sich warten lassen.
Um vor allem in Zukunft genügend PSPs liefen zu können, will SCEI die Produktion von zuvor einer auf nunmehr zwei Millionen Stück pro Monat gesteigert haben. In Japan wurden seit Einführung am 13. Dezember 2004 bisher über 800.000 PSPs verkauft, wie viele davon ins Ausland gingen, ist nicht bekannt.
Nebenbei dementierte SCED gegenüber Golem.de noch ein Gerücht über ein PSP-Modell mit integrierter Festplatte. Derartiges sei nicht geplant, es handelte sich um eine Falschmeldung durch ein Missverständnis seitens eines Redakteurs, der nicht glauben wollte, dass abendfüllende Filme auf Memory-Sticks passen würden. Allerdings werden auch keine PAL- oder NTSC-Auflösungen für die Filme verwendet, sondern auf mobile Endgeräte angepasste Videos etwa in QVGA-Auflösung. Statt der kostenpflichtigen Sony-Software Image Converter 2 kann dazu die noch junge, kostenlose Windows-Anwendung 3GP Converter(öffnet im neuen Fenster) (3GPC) genutzt werden, für die ein installiertes QuickTime 6.5 benötigt wird. 3GPC ist zwar bisher nur auf Japanisch verfügbar, soll aber verschiedene Videoformate anstandslos umwandeln.