Linux 2.4.29 schließt Sicherheitslöcher

Neuer 2.4er-Kernel bringt auch Unterstützung für neue Hardware mit

Nach zweimonatiger Entwicklungsarbeit gab Marcelo Tosatti die Version 2.4.29 des Linux-Kernels frei. Die Version schließt die Sicherheitslöcher, die in den vergangenen Wochen entdeckt wurden und kommt mit Unterstützung für neue Hardware.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Trend der Weiterentwicklung von Linux 2.4 geht eindeutig Richtung Behebung von Sicherheitslücken und anderer Fehler. Der komprimiert nur 400 KByte große Patch fällt deutlich kleiner aus als die der vergangenen Versionen, die schonmal auf 6 MByte anwuchsen. So wurden in der neuen Version alle in den letzten Wochen bekannt gewordenen Sicherheitslöcher z.B. in "do_brk" und "uselib" beseitigt.

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An neuer Hardware unterstützt der neue Kernel nun auch die SATA-Schnittstellen des Intel-ICH7-Chipsatzes sowie die Netzwerk-Ports von Apples UniNorth-2-Chipsatz und enthält einen überarbeiteten Treiber für Nvidias nForce-Chipsatz. Den ATI-Radeon-Framebuffer- und 8139cp-Netzwerk-Treiber wurden die IDs neuer Produktversionen hinzugefügt.

Der wesentliche Teil der Fehlerbehebungen wurde in der Serial-ATA-Bibliothek libata, dem XFS-Dateisystem und der I2C-Unterstützung vorgenommen. Größere Änderungen haben sich auch bei der Unterstützung von MIPS und x86-64 ergeben, wobei Linux 2.4.29 auch der erste 2.4-Kernel ist, der sich ohne Modifikationen mit dem aktuellen GCC 3.4 übersetzen lässt.

Eine detaillierte Liste der Änderungen kann man dem Changelog entnehmen. [von René Rebe]

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